Glacial Geology in Turkey - A Schematic Summary
Glacial Geology in Turkey - A Schematic Summary
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土耳其冰川地质 - 概要
DOI:
10.3285/eg.55.1.06
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发表时间:
2005
期刊:
影响因子:
--
通讯作者:
C. Schlüchter
中科院分区:
文献类型:
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作者:
N. Akçar;C. Schlüchter
Abstract. Die spezielle geographische Lage der Turkei nordostlich vom Mittelmeer zwischen 36° und 42° N, bzw. zwischen 26° und 45° E macht sie fur Klima- und Palaoklimastudien zu einem besonders zentralen und sensiblen Gebiet. Der Vergletscherungsgeschichte von Anatolien kommt demzufolge eine Schlusselrolle bei der Bewertung von Klimaveranderungen im ostlichen Mittelmeerraum zu. Bereits aus dem spaten 19. Jahrhundert sind glazialgeologische Studien aus der Turkei bekannt. Vergletscherungsspuren sind vorwiegend in den ostlichen, nordostlichen und sudlichen Gebirgszugen von Kleinasien vorhanden: in den Gebirgen am Schwarzen Meer, im Taurus, in den ostanatolischen Bergen, dem Uludag und auf isolierten Vulkanen wie Erciyes, Suphan und Ararat. Das Klima im ostlichen Mittelmeerraum ist hauptsachlich durch drei atmospharische Stromungen gepragt: westliche Hohenstromungen der mittleren und hoheren Breiten, subtropische Hochdruckgebiete der mittleren Breiten und der Monsun. Der Transport von Feuchtigkeit ist die zentrale Bestimmungsgrose fur die Niederschlagsverteilung in diesem Gebiet. Fur die Feuchtigkeitszufuhr in die Gebirge Kleinasiens wahrend der pleistozanen Kaltzeiten sind Lage und Maxima der Jetstreams wichtig. Gletscher und ihre Ablagerungen sind in diesem Zusammenhang zentrale Archive fur Klimarekonstruktionen. Amplitude und Frequenz von eiszeitlichen Gletscherschwankungen mussen moglichst prazise erfasst werden, um Aussagen uber die eiszeitliche atmospharischen Zirkulationen - wie in den Alpen machen zu konnen. Dies ist fur Kleinasien auch zudem wichtig und interessant, weil diese Gegend seit Jahrtausenden intensive besiedelt ist. Das Alter der letzten maximalen Vereisung in Anatolien ist bisher unbekannt. Unsere ersten Ergebnisse aus dem Kavrontal (Kackar Gebirge, NE Turkei) sind vielversprechend in bezug auf die Rekonstruktion fruherer Vergletscherungen in der Turkei und daraus folgenden Interpretationen uber die palaoklimatologischen Verhaltnisse. Es ist im Augenblick jedoch schwierig die im Gelande unterscheidbaren Moranensequenzen mit den klassischen Vereisungsstadien (Letztes Glaziales Maximum, Jungere Dryaszeit, Kleine Eiszeit) zu verknupfen.