Symbolische Grenzziehungen und subjektorientierte Sozialstrukturanalyse. Eine empirische Untersuchung aus einer Mixed-Methods-Perspektive
Symbolische Grenzziehungen und subjektorientierte Sozialstrukturanalyse. Eine empirische Untersuchung aus einer Mixed-Methods-Perspektive
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象征意义和主体社会结构分析。
DOI:
10.1515/zfsoz-2013-0103
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发表时间:
2013
影响因子:
0.8
通讯作者:
Patrick Sachweh
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Patrick Sachweh
Subjektorientierte Ansatze der Sozialstrukturanalyse wie die Milieu- und Lebensstilforschung beanspruchen, subjektiv bedeutsame Anker der sozialen Identifikation zu erfassen. Der Beitrag argumentiert, dass sie diesen Anspruch nur unvollstandig einlcsen und schlagt das Konzept der „symbolischen Grenzziehungen“ als erganzenden Ansatz vor. Anhand von ALLBUS-Daten und qualitativen Interviews werden lebensweltliche Identifikations- und Abgrenzungsprozesse empirisch untersucht und drei Arten symbolischer Grenzziehungen – soziookonomische, kulturelle und moralische – in der deutschen Sozialstruktur nachgezeichnet. Wahrend sich hohere Schichten anhand ihrer soziookonomischen Lage und ihrer kulturellen Praktiken definieren, verweisen niedrigere Schichten auf solidarische Moralvorstellungen. Diese Selbstdefinitionen dienen zugleich der Abgrenzung, indem anderen die sich selbst zugeschriebenen Eigenschaften abgesprochen werden. Die Ergebnisse illustrieren die Mehrdimensionalitat und Schichtspezifik sozialer Identifikationsprozesse und lassen sich mit sozialpsychologischen Theorien sozialer Identitat erklaren.