Soziale Ungleichheit im Bildungsverlauf – alte Befunde und neue Schlüsse?

Soziale Ungleichheit im Bildungsverlauf – alte Befunde und neue Schlüsse?
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Soziale Ungleichheit im Bildungsverlauf – alte Befunde und neue Schlüsse?

DOI:
10.1007/s11577-015-0333-6
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发表时间:
2015
期刊:
KZfSS Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie
影响因子:
--
通讯作者:
S. Schindler
S. Schindler
中科院分区:
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文献类型:
--
作者:
S. Schindler

文献摘要

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社会教育学文学的发展需要一个基础,以使澳大利亚的社会教育者能够更好地了解生活,或者更好地了解教育。在这种情况下,通过教育改革来减少不平等倾向的学生人数是非常必要的。Beitrag nimmt diese scheinbar widersprüchliche Befundlage zum Anlass,sich mit dem bisherigen Forschungsstand detailliert auseinanderzusetzen.韦尔登在生活教育研究的基础上,对联邦教育机构的新教育数据进行了国家教育政策的特征分析,以确定在教育过程中的社会公平。因此,一个不受高等学校教育影响的小宗纳赫姆是不可能韦尔登的。Vielmehr wird die Bedeutung der konzeptionellen Unterscheidung zwischen der Ungleichdom in den konditionalen Allokationsprozessen bei nachgeholten Abschlüssen einerseits and dem Gesamtbeitrag nachgeholter Abschlüsse zur Veränderung der Ungleichdom in der Bestandsperspektive anddererseits veranschaulicht.在分配方案中,最好的社会群体的社会自主性是由1960年至1970年的米特-米特之间的未实现的经济增长所决定的,这一增长趋势是由教育发展趋势决定的,也是由稳定的或不稳定的发展趋势决定的。Diese Trends sind jedoh nicht statistisch signifikant.摘要德国教育社会学文献经常提到的调查结果表明,社会不平等的增加沿着生命过程或在教育事业的过程中。然而,调查中等教育差异的研究发现,非传统途径和第二次机会教育往往会减少社会不平等。本文从这一矛盾出发,对以往的研究成果进行了详细的回顾。此外,重新分析德国生活史研究(GLHS)和新的分析,最近的纵向数据从联邦研究所职业教育和培训(BIBB)和国家教育小组研究(NEPS)。与常识不同的是,调查结果并没有表明在中等教育过程中社会不平等现象明显增加。案件将有条件的分配过程中的不平等和变化的无条件的不平等状态沿着教育事业之间的明确的概念区分。虽然分配过程总是倾向于有利于特权社会群体的社会选择性,但总的不平等程度只显示出1960年代中期至1970年代中期出生的群体在一生中不断增加的趋势。对于所有其他组群,趋势往往是不变或下降。然而,这些趋势在统计上并不显著。
ZusammenfassungDie bildungssoziologische Literatur verweist häufig auf einen Befund, wonach das Ausmaß sozialer Bildungsungleichheit über den Lebens- oder Bildungsverlauf zunimmt. Hingegen deuten die Studien zu den sogenannten Öffnungsprozessen im Sekundarschulsystem eher darauf hin, dass durch nachgeholte Bildungsabschlüsse das Ausmaß der Ungleichheit tendenziell reduziert wird. Der Beitrag nimmt diese scheinbar widersprüchliche Befundlage zum Anlass, sich mit dem bisherigen Forschungsstand detailliert auseinanderzusetzen. Zudem werden auf Basis der Lebensverlaufsstudie, neueren Längsschnittdaten des Bundesinstituts für Berufsbildung sowie des Nationalen Bildungspanels eigenständige Analysen zur Veränderung sozialer Ungleichheit im Bildungsverlauf durchgeführt. Es zeigt sich, dass eine pauschale Zunahme der Ungleichheit beim Erwerb der Hochschulreife nicht festgestellt werden kann. Vielmehr wird die Bedeutung der konzeptionellen Unterscheidung zwischen der Ungleichheit in den konditionalen Allokationsprozessen bei nachgeholten Abschlüssen einerseits und dem Gesamtbeitrag nachgeholter Abschlüsse zur Veränderung der Ungleichheit in der Bestandsperspektive andererseits veranschaulicht. Während in den Allokationsprozessen stets soziale Selektivitäten zugunsten der privilegierten sozialen Gruppen bestehen, zeigen sich für das gesamte Ausmaß der Ungleichheit lediglich für Mitte der 1960er- bis Mitte der 1970er-Jahre geborene Kohorten zunehmende Trends über den Bildungsverlauf, für andere Kohorten eher konstante oder abnehmende Trends. Diese Trends sind jedoch nicht statistisch signifikant.AbstractThe German literature on the sociology of education often refers to findings that indicate increasing social inequalities along the life-course or over the course of educational careers. Studies investigating differentiation in secondary education however find that non-traditional pathways and second chance education tend to reduce social inequality. This article starts from this contradiction and undertakes a detailed review of previous findings. In addition, re-analyses of the German Life-History Study (GLHS) and new analyses of more recent longitudinal data from the Federal Institute for Vocational Education and Training (BIBB) and the National Educational Panel Study (NEPS) are presented. In contrast to common knowledge, the results do not indicate an apparent increase in social inequality over the course of secondary education. The case will be made for a clear conceptual distinction between inequality in conditional allocation processes and the variation of unconditional inequality of states along the educational career. While allocation processes are always prone to social selectivity in favour of the privileged social groups, the total level of inequality only shows an increasing trend over the life-course for cohorts born between the mid-1960s and the mid-1970s. For all other cohorts the trends rather tend to be constant or decreasing. However, these trends are not statistically significant.