[QALYs and fairness: health economic approaches to the fairness issue and their problems].
[QALYs and fairness: health economic approaches to the fairness issue and their problems].
复制标题
[QALY 和公平:公平问题及其问题的卫生经济学方法]
DOI:
10.1055/s-0030-1270468
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发表时间:
2011
期刊:
影响因子:
--
通讯作者:
Lübbe
中科院分区:
文献类型:
--
作者:
Klonschinski;Lübbe
Sozialempirische Studien haben gezeigt, dass einige Allokationsergebnisse, die sich unter der Regel der QALY-Maximierung ergeben, als ungerecht wahrgenommen werden. In Reaktion darauf wird in der gesundheitsökonomischen Literatur versucht, Gerechtigkeitsaspekte mittels sogenannter equity weights in die Cost-Utility Analyse zu integrieren. Ein bekanntes Beispiel für einen solchen Ansatz ist die sog. Cost-Value Analyse, die neben dem bei den Patienten erzeugten Gesundheitsnutzen den Wert einer bestimmten Ressourcenverteilung zu erfassen sucht. Korrekturvorschläge dieser Art sind mit Schwierigkeiten behaftet, die in der internationalen Literatur bereits ausführlicher diskutiert worden sind. Der vorliegende Beitrag bietet eine kommentierende Synopse von Positionen und Argumenten zu diesem Thema. Im Ergebnis stellen wir die These zur Diskussion, dass die Schwierigkeiten grundlegender Art sind und den theoretischen Rahmen gesundheitsökonomischer Evaluationen sprengen. Fairness-Aspekte, so vermuten wir, können in diesen Rahmen nicht konsistent integriert werden. Ein solches Ergebnis wäre auch mit Blick auf die inländische Diskussion über die Standards der Kosten-Nutzen-Bewertung in der GKV relevant, in deren Rahmen die hier diskutierten Debatten bislang nicht adäquat rezipiert worden sind.AbstractEmpirical studies have shown that QALY-maximization leads to results that are perceived as unfair. Health economists have attempted to integrate fairness aspects in Cost-Utility Analysis by means of equity weighting. A well-known example is Cost-Value Analysis (Nord et al.). Over and above the value of individual health related utilities, it tries to capture the value of distributing resources fairly. The debate has shown, however, that these approaches face several problems. The present contribution argues that the difficulties are of a more fundamental nature than most contributors to the debate have hitherto assumed. Cost-utility analysis, we believe, cannot consistently be adjusted to meet fairness objections by means of weighting schemes.