Ein hoch diastereomerenangereichertes silylsubstituiertes Lithiumalkyl, konfigurationsstabil bei Raumtemperatur
Ein hoch diastereomerenangereichertes silylsubstituiertes Lithiumalkyl, konfigurationsstabil bei Raumtemperatur
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烷基锂的非对映异构体甲硅烷基取代基,构型在环境温度下稳定
DOI:
10.1002/ange.200462141
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发表时间:
2005
影响因子:
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通讯作者:
Daniel Schildbach
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Carsten Strohmann;B. Abele;Klaus Lehmen;Daniel Schildbach
In den vergangenen rund 20Jahren wurde über einige enantiomeren-und diastereomerenangereicherte [1] Lithiumalkyle berichtet.[2, 3] Die Konfiguration des metallierten stereogenen Kohlenstoffzentrums ist für die meisten Verbindungen lediglich bei tiefen Temperaturen stabil (À788C). Jedoch wurden in letzter Zeit entsprechende Verbindungen synthetisiert, die sich bei höheren Temperaturen minutenlang als konfigurationsstabil erwiesen, darunter Beispiele von Hoppe et al. sowie aus der eigenen Gruppe [2, 4, 5] In wenigen Fällen konnte durch die Einkristall-Röntgenstrukturanalyse die absolute Konfiguration des Lithiumalkyls und der Reaktionsprodukte eindeutig bestimmt werden,[6] was spekulationsfreie Aussagen zum stereochemischen Verlauf der Reaktion des Lithiumalkyls mit elektrophilen Reaktionspartnern zulässt. Wir beschrieben kürzlich die hochgradig stereoselektive Lithiierung eines (Aminomethyl) benzylsilans, die Molekülstruktur der entsprechenden Alkyllithiumverbindung und den stereochemischen Verlauf ihrer Umsetzungen.[5, 6g, 7] Wir berichten nun über die Synthese der hochgradig diastereomerenangereicherten silylsubstituierten Alkyllithiumverbindung (R, S)-6, deren unterschiedliche Strukturen im Festkörper, bestimmt an Kristallen aus koordinierenden und nichtkoordinierenden Lösungsmittelgemischen, sowie über den diastereodivergenten stereochemischen Verlauf der Umsetzungen von (R, S)-6 mit Chlortrimethylstannan in Abhängigkeit des eingesetzten Solvens. Diastereodivergente Reaktionen von Lithiumalkylen durch Variation des Elektrophils wurden bereits beschrieben, eine Steuerung des stereochemischen Reaktionsverlaufs durch die Wahl des Lösungsmittels ist unseres Wissens bisher jedoch nicht bekannt. Die Synthese der Ausgangsverbindung, des optisch aktiven (Aminomethyl)[(trimethylsilyl) methyl] silans (S)-5, verläuft in guten Ausbeuten in vier Stufen ausgehend vom