Frühe Elternschaft bei traumatisierten Migranten und Geflüchteten und ihre transgenerativen Folgen
Frühe Elternschaft bei traumatisierten Migranten und Geflüchteten und ihre transgenerativen Folgen
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移民、移民和变性以及跨代福尔根的创伤后社会
DOI:
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发表时间:
2016
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
Nora Hettich
中科院分区:
文献类型:
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作者:
M. Leuzinger;Constanze Rickmeyer;Judith Lebiger;Korinna Fritzemeyer;Mariam Tahiri;Nora Hettich
Forschungsergebnisse aus Nachbardisziplinen untermauern inzwischen die psychoanalytische Auffassung, dass die Erfahrungen eines Kindes in den ersten Lebenswochen und -monaten das Fundament fur seine weitere psychische und psychosoziale Entwicklung legen. Evolutionsbiologisch betrachtet sind werdende Eltern gut darauf vorbereitet, sich empathisch in die Bedurfnisse ihres Sauglings einzufuhlen. Empathie ist zwar eine ubiquitare humane Eigenschaft, die sich in der Evolution als Uberlebensvorteil erwiesen hat, doch ist sie zugleich extrem storungsanfallig. Stress, Uberforderung und Traumatisierungen, wie sie viele der Migranten und Gefluchteten erlebt haben, fuhren dazu, dass Eltern die Empathie fur ihren Saugling (und sich selbst) verlieren, mit fatalen Folgen fur ihr Erleben als Eltern und fur die Entwicklung ihrer Kinder. Die Traumatisierungen der Eltern werden durch das Versagen einer »hinreichend guten« fruhen Elternschaft an die nachste Generation weitergegeben. Daher versuchen psychoanalytisch basierte Praventionsprojekte wie »Erste Schritte« und »Step-by-Step« die fruhe Elternschaft unter belastenden und traumatisierenden Bedingungen professionell zu unterstutzen. Ein Schwerpunkt liegt neben praktischen Hilfeleistungen auf der Entwicklung bzw. Forderung der Einfuhlungs- und Mentalisierungsfahigkeit, wie anhand einiger Beispiele illustriert wird.