Politische Organisationen als Mikro-Meso-Makro-Link
Politische Organisationen als Mikro-Meso-Makro-Link
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Mikro-Meso-Makro-Link 政治组织
DOI:
10.1007/978-3-531-93140-1_9
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发表时间:
2011
影响因子:
4.2
通讯作者:
phil. Patrick Donges
中科院分区:
文献类型:
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作者:
phil. Patrick Donges
Jede sozialwissenschaftliche Theoriebildung steht vor der Frage, wie die Ebene von sozialen Handlungen (Mikroebene) mit der Ebene der Gesellschaft und ihren Strukturen (Makroebene) in Verbindung gebracht werden kann. Fur dieses sogenannte Mikro-Makro- Problem wird hier eine scheinbar einfache, dafur haufig ubersehene Losung vorgeschlagen: Der weite Weg zwischen Mikro und Makro, zwischen dem sozialen Handeln von Individuen und gesellschaftlichen Strukturen, fuhrt in der Regel uber bzw. durch Organisationen. Die Mesoebene der Organisationen ist damit nicht einfach die mittlere der drei klassischen sozialwissenschaftlichen Theorieebenen, sie stellt eine „zwischen die Makro- und Mikroebene geschobene und beide vermittelnde Betrachtungsweise“ dar (Lautmann 1994, 432). Der vermittelnde Charakter der Mesoebene liegt wiederum im ‚Zwitterdasein‘ von Organisationen begrundet. Organisationen sind sowohl (korporative) Akteure, die gegenuber anderen korporativen Akteuren in der Gesellschaft handeln als auch Strukturen, in denen individuelle Akteure handeln (vgl. Schimank 2001, 35). Uberspitzt formuliert: Eine Organisation ist immer sowohl Mikro als auch Makro (Taylor et al. 1996, 3). Die Mesoebene als Ausgangspunkt eines Mikro-Meso-Makro-Links teilt damit den weiten Weg von sozialen Handlungen zu gesellschaftlichen Strukturen in kurzere und analytisch gangbarere Schritte ein (vgl. Abbildung 1).