Arnold Scholz zum Gedächtnis
Arnold Scholz zum Gedächtnis
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阿诺德·肖尔茨 (Arnold Scholz)
DOI:
10.1002/mana.19520070606
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发表时间:
1952
影响因子:
1
通讯作者:
Olga Taussky
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Olga Taussky
Der Zdilentheoretiker ARNOLD SCHOLZ wurde am 24. Dezember 1904 in Berlin-Charlottenburg geboren. Sein Vater, Professor Dr. REINHOLD~ CIIOLZ, war selbst Physiker und Mathematiker und wirkte a1s Abteilungsvorstand an1 Militiir-Versuchsamt. Seine Schuljahre (1911-1923) verbrachte er auf der Vorschule und spater an1 Kaiserin-Augusta-Gymnasium in harlott ten burg. Einer seiner~ athematiklehrer war der Algebraiker und~ ahlentheo~ tiker F. NEISS, Sein grolles Interesse fur Musik reicht bis in seine S~~ huljahrg zdruck; er lernte fruhzeitig BIavier und Geige spielen. Seine Lieblingskomponisten wurden spater Srhubert und Beothoven. Es wunderte ihn oft, da13 er trotz seines groBen Ver. stiindnisses fur Mueik keine schopferische Begabung dafiir hatte-diese war wohl ganz der Mathematik vorbehalten. Seine Studentenzeit begann 1923 an der Universitat in Berlin, wo er das groBe Gliick hatte, unter ISSM ECRCR zu studieren. AuBer den Vorlesungen in Mathematik hlirte er auch Musikwissensohaft und Philosophie und promovierte (magna. cum laude) im Jahre 1928, nachdem er im Jahre 1927 ein Semester an der Wiener Universitiit unter PH. FURT-WAXQLER gearbeitet hatte. Noch in seiner Studentenzeit erhielt er eine An. stellung ale Assistent an der Berliner Universitat, die er bald nach seiner Promotion aufgab, urn 1930 eine~ riva~ ozentur in Freiburg anzntreten. Im Jahre 11135 ging er von Freiburg narh Kiel, wo er einen~ hr~ uft~ ag erhielt und zum Mitglied der Prufungsko! nmis5ion ernaant wurde. Dann knm der Krieg; in1 Jahre 1940 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und 1041 als Matheniatik. lehrer an die Marineakademie in Flensburg-Miirwick berufen. Hier erkrankte er plijtzlich an Diabetes, der am 1. Februar 1942 einen tadlichen Auegang nahrn. Er wurde dort auf dem Marinefriedhof (Friedenshiigel) begraben. So einfach es ist, Scholz’Lebensgeschiohte niederzuschreiben, so schwer ist es, einen Begriff von seiner eigenartigen Persijnlichkeit zu geben. Von Kopf bis FuD ein mathematischer Gelehrter, nicht nur ein hochbegabter Mathematiker, fiihlte er sich in den entlegensten Gehieten der mathematischen Gedankenwelt zu Hause. Einerseits war er fiihig, vollkommen abstrakte Probleme zu behandeln, und zwar nicht nur Prohlemo der abstrakten Algebra, insbcsondere der abstrakten Grup~ ntheo~ e, sondern sogar auch Probleme der mathematis~ hen Lo@ k. Wahrend seiner Freiburger Jahre sah er haufig ZERMEL~ und interessierte sich sehr fur die p~) ilosophisc~ en Probleme, zu denen dieeer ihn anregte. Anderseits