Religion und Wahlverhalten in der längsschnittlichen Entwicklung
Religion und Wahlverhalten in der längsschnittlichen Entwicklung
复制标题
宗教与宗教关系中的主权
DOI:
--
复制
发表时间:
2000
期刊:
影响因子:
--
通讯作者:
M. Quandt
中科院分区:
文献类型:
--
作者:
W. Jagodzinski;M. Quandt
Die meisten Theorien uber den Zusammenhang von Sozialstruktur und Wahlen sind in dem Sinne partiell, als sie nur Effekte einzelner Merkmale und Merkmalskombinationen auf das Wahlverhalten behaupten, die Effekte anderer Merkmale aber unbestimmt lassen. Wir wollen solche Merkmale im folgenden als theoretisch unspezifiziert bezeichnen. Dazu rechnen unter Umstanden schon komplementare Merkmale.1 Ob beispielsweise die Hypothese, das Katholiken zur Wahl einer C-Partei tendieren, auch Implikationen fur das Wahlverhalten von Nichtkatholiken hat, hangt von der genauen Fassung der Hypothese ab. Wird sie als P(C K)>P(C) interpretiert, besagt sie also, das die bedingte Wahrscheinlichkeit der C-Wahl (C) von Katholiken (K) groser ist als die absolute, so folgt aus ihr logisch, das Nichtkatholiken mit geringerer Wahrscheinlichkeit die C-Partei wahlen. Wird sie dagegen, wie das in methodologischen Lehrbuchern haufig geschieht, als P(C K)>0,5 gefast, so schliest sie eine Behauptung uber das Wahlverhalten der Komplementargruppe der Nichtkatholiken logisch nicht ein.2