Das Arteriensystem der Japaner
Das Arteriensystem der Japaner
复制标题
日本动脉系统
DOI:
10.1007/bf01493026
复制
发表时间:
2005
影响因子:
--
通讯作者:
F. Weidenreich
中科院分区:
文献类型:
--
作者:
F. Weidenreich
genannte norwegische Anthropotoge HALFDaN B~Y~ ha t in ether 1928 erschienenen Schrift (Die K6rperproportionen des Homo caesius. I~gl. Norsk. Vidensk. Selsk. Skr. z927, Nr 6, 273--356 ) die Variationsbreite der nordischen IRasse (Homo caesius) zu bes t immen gesucht, indem er 8I Individuen aus ether gr6f3eren Serie yon Miinnern ausw~hlte, die der norwegischen binnenl~ndischen Bev61kerurlg aJagehOren. Obwohl sie nach ihm eine ziemlich nngleichartige Masse darstellen mit hoher und Meiner K6rpergrOBe, mit t taar und Augenfarben in allen Nuancen mit Ausnahme der dunkelsten, mit ether Kopfform, die yon Dolichocephalie his welt in die Brachycephalie hineinreicbt, rechnet sie BRYN doch alle zur nordischen Rasse, Man k6nne n~imlich unter keinen Umst~nden behaupten, dab diese ,,kleinen Unterschiede" auf Rassenmischungen beruhten; es set nicht angXngig, einem Ind iv iduum die Zugeh6rigkeit zur nordischen Rasse abzusprechen, well es brachycephal oder breitgesichtig set, ebensowenig wie zwei Sch~idel zu verschiedenen Rassen geh6ren mfiBten, well der eine dolichocephal und schmalgesichtig und der andere brachycephal und breitgesichtig ist. An diese Auffassung, die den Rassebegriff sehr vim wetter faBt, als es im allgemeinen in der Anthropologie iiblich ist, und in den meisten Darstel lungen zum Ausdruck kommt , wird man erinnert, wenn man das ]3ueh WALTER IKRUSES liest (Die Deutschen und ihre Nachbarv61ker. Neue Grundlegung der Anthropologie, l~assen-, Vblker-, S tammeskunde und t(onst i tut ionslehre nebst Ausf~hrungen zur deutschen Rassenhygiene. Leipzig: GeorgThieme 1929. Mit 17 Textabb. und 5 Tat., XIV, 640 S,). BRYN h~ilt an dem Rassebegriff test, wenn er zweifellos anch die Rassegrenzen verwischt. K~USE ist radikaler, er spricht zwar yon der ,,europ~iischen Rasse", 16st sie abet n icht in eigentliche Unterrassen ant, sondern in V61ker. Das Volk nnd nicht die !~asse ist also hier die Grundlage ether anthropologischen VVertung, und diese Subst i tut ion meint er woht, wenn er yon ether neuen Grundlegung der Anthropologie spricht. Ffir KRUSE ist weder die K6rpergrbBe noch die Kopfform Rassenmerkmal , weil sie in weiten Grenzen schwa~kten nnd in ihren MaBen yon XuBeren Verhltltnissen hochgradig abhXngig seien. Nnr die P igment ie rnng yon Haut , Haa r nnd Auge sieht er Ms verh~iltnism~iBig besti~ndig an, wenn er auch ein Mendeln nnr ftir die Augenfarben anerkennen wi l l Die Vigment ierung t r e t e nnabhXngig yon alien fibrigen Merkmalen auf nnd stfinde in engster Beziehung zn der geographisehen Lage, d. h. znm ~Iima. KR~Js~ stii tzt Mch bet diesen Aufstellungen zum TeiI auf die vorliegende Literatnr, zum Teit auf eigene Erhebungen an etwa ~oooo Personen aus fas t allen Teilen Dentschlands. Altein dieses eigene Material wird nicht so geboten, wie es in anthropoIogischen Arbeiten sonst iiblich ist, so dab es schwer f~illt, sich ein Urteil fiber die Zuverl~issigkeit nnd I)eutbarkei t in der yon dem Verfasser gesuchten Rich tung zu bilden. Es ist fiberall in Raisonnements eingeschlossen, die f iberhaupt ein Charakter is t ikum des Buches sind. Wenn, n m nu t ein Beispiel anzuffihren, behaupte t wird, dab die Kopfform der Neugeborenen in allen Teilen Deutschlands, ob sie nun aus Gebieten einer langk6pfigen oder kurzk6pfigen Bev61kerung s tammen, nahezu die gleiche -mesocephale -w~ire, so bedarf das trotz der angeffihrten Zahlen ether sehr sorgfMtigen NachprtKung, obwohl, selbst wenn dem so w~re, daraus nieht ohne weiteres auf die Belanglosigkeit der Kopfform f~ir die 1Rassenbestimmung geschlossen werden kann. Die Ausfi ihrungen KRUs~s kommen ihrem Kern Anthropologische Mitteitungen. zz9