Über Alkalihydrogenchloride und -chlorosilicate
Über Alkalihydrogenchloride und -chlorosilicate
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超碱氯化氢和氯硅酸盐
DOI:
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发表时间:
1953
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
H. Wartenberg
中科院分区:
文献类型:
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作者:
H. Wartenberg
Leitet man HCl bei rund 1000° C uber in SiO2 oder Graphit geschmolzene Alkalichloride, so haben die Salze eine viel grosere Oberflachenspannung als in N2, atzen SiO2 an und entlassen beim Erstarren Gasblasen. In dem HCl-Strom werden mesbare SiO2-Mengen wegtransportiert. In Graphit geschmolzene Alkalichloride verhalten sich ebenso, die erstarrten Salze enthalten mesbare HCl-Mengen. Diese Beobachtungen lassen sich so deuten, das sich aus den gasformigen Chloriden gasformige Hydrogenchloride MeHCl2 resp. in SiO2-Gefasen Chlorosilicate Me2SiCl6 bilden nach Analogie der Fluoride. Diese Salze sind nur im Gas oder gelost in der Schmelze stabil und zerfallen beim Erstarren in die Chloride und gasformig entweichenden HCl resp. SiCl4. Dies last sich roh quantitativ bestatigen durch die Messung des beim Erstarren als Blasen eingeschlossenen HCl resp. SiCl4-Gehaltes der Schmelzen in seiner Abhangigkeit vom Alkalichloriddampfdruck nach dem Massenwirkungsgesetz. Bei K2SiCl6 lies sich noch nach der Isochore die endotherme Bildungswarme desselben aus den gasformigen Komponenten berechnen. Die von LiCl bis CsCl steigenden in den Schmelzen gelosten Mengen der Chlorosilicate und Hydrogenchloride sind von der Grosenordnung 10−3 Mol/lit, die Konzentrationen im Gasraum ein paar hundert mal kleiner. Die F-Verbindungen sind im festen Zustand stabil, die Cl-Verbindungen nur im gasformigen (und gelost) in winzigen Konzentrationen, die Br-Verbindungen uberhaupt nicht mehr.