Die Prognose von Wahlergebnissen
Die Prognose von Wahlergebnissen
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瓦勒格布尼森的预测
DOI:
10.1007/978-3-531-92313-0
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发表时间:
2010
期刊:
影响因子:
0.2
通讯作者:
J. Gross
中科院分区:
文献类型:
--
作者:
J. Gross
Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit war der überraschende Ausgang der Bundestagswahl 2005. Entgegen der zuvor publizierten Ergebnisse von Meinungsumfragen schnitt insbesondere die CDU/CSU deutlich schlechter ab als erwartet. Gemeinhin wurde diese Bundestagswahl als eines von vielen Beispielen für das Versagen der Demoskopen und ihrer Methoden gewertet. Die Berichterstattung über die mangelhafte Leistungsfähigkeit der politischen Meinungsforschung in Folge der Bundestagswahl von 2005 weckte das Interesse an der Thematik und führte zur Suche nach systematischen Analysen zur Prognosegüte der gescholtenen Sonntagsfragen. Es zeigte sich, dass bisher kaum entsprechende Untersuchungen vorliegen. Zudem überraschte, dass seitens der Politikwissenschaft bisher kaum Versuche zur Vorhersage von Wahlergebnissen unternommen wurden. Angesichts der Prognosefreudigkeit der Ökonomen und ihrer zunehmenden Betätigung auch auf angestammten Gebieten der Soziologie und der Politikwissenschaft wurde im Laufe der Bearbeitungszeit der vorliegenden Dissertation immer mehr die Notwendigkeit einer genuin politikwissenschaftlichen Prognoseaktivität deutlich. Beide Defizite werden in der vorliegenden Dissertationsschrift herausgearbeitet und bearbeitet. So wird eine systematische Evaluation vorliegender Sonntagsfragen durchgeführt sowie die Überwindung des politikwissenschaftlichen Prognoseskeptizismus angestrebt, indem ein erstes Modell zur Prognose von Zweitstimmenanteilen einzelner Parteien bei Bundestagswahlen entwickelt wird.Das Verfassen dieser Arbeit wäre nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung zahlreicher Personen, denen mein herzlicher Dank gilt. Zunächst bedanke ich mich bei meinen Betreuern, Prof. Norman Braun, Ph. D. und Prof. Dr. Thomas Hinz, welche diese Arbeit maßgeblich inspiriert, gestützt und engagiert begleitet haben. Norman Braun danke ich darüber hinaus für die Möglichkeit der Arbeit an seinem Lehrstuhl und die hilfreichen substanziellen Vorschläge, welche maßgeblich in die Arbeit eingeflossen sind. Thomas Hinz ist indes neben der