Herausforderungen der Ladeinfrastruktur-Branche
Herausforderungen der Ladeinfrastruktur-Branche
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基础设施部门的责任
DOI:
10.1007/s00502-012-0039-7
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发表时间:
2012
期刊:
影响因子:
--
通讯作者:
Steven Dorresteijn
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Steven Dorresteijn
Mit der steigenden Durchdringung von Elektrofahrzeugen am europäischen Markt und den verschiedenen Ladestandards auf der Basis von Wechselstrom-(AC) und Gleichstromladung (DC) in unterschiedlichen Leistungsstufen kann man leicht den Durchblick verlieren. Der folgende Text soll einen groben Überblick darüber geben, wo wir heute stehen und vor welchen Herausforderungen die Ladeinfrastruktur-Branche in Zukunft stehen wird. Zusätzlich soll er dazu beitragen, die zentrale Frage zu beantworten, wie ein Ladeinfrastruktur-Netzwerk errichtet werden kann, um die Anforderungen der unterschiedlichen Stakeholder, wie der öffentlichen Hand, der Betreiber oder der Verbraucher bzw. Endanwender, entsprechend zu erfüllen und wie dabei sichergestellt werden kann, dass die notwendigen Investitionen vernünftig eingesetzt werden. Nachdem sich nun auch die großen deutschen sowie einige amerikanische Automobilhersteller mit DC-Schnellladung beschäftigen und damit dem Beispiel der asiatischen Vorreiter folgen, wie dies andere europäische Hersteller ebenfalls bereits getan haben, lässt sich im Bereich von Elektroautos ein klarer Trend in Richtung DC-Schnellladung erkennen. Allerdings werden die deutschen und amerikanischen Automobilhersteller, die auf diese Technologie setzen, einen neuen Ladestandard auf den Markt bringen, der in Bezug auf die Ladeinfrastruktur aus jetziger Sicht nicht mit dem bis dato vorhandenen und aus Asien stammenden CHAdeMO-Standard kompatibel sein wird und z. B. AC-und DC-Ladung bezüglich des Ladesteckersystems kombiniert. Im AC-Bereich hat heute der so genannte Mode-3 Type 2-Stecker die größte Verbreitung. Alle dem Autor bekannten Hersteller, die auf DC-Ladung setzen, integrieren in ihren Elektroautos weiterhin die Möglichkeit der langsamen AC-Ladung. Neben der Ladezeit, die bei AC in der Regel um ein Vielfaches höher ist, gibt es einen weiteren zentralen Unterschied zwischen AC-und DC-Ladung, der darin besteht, dass für die AC-Ladung in jedem Elektroauto ein eigener Gleichrichter verbaut sein muss (um unter anderem den Wechselstrom in den für die Batterie benötigten Gleichstrom umzuwandeln), wohingegen bei der DC-Ladung die Elektronik in der externen Ladestation integriert ist. Während der Gleichrichter für die AC-Ladung im Auto einen Einfluss auf das Gewicht und die Kosten hat, können diese Faktoren bei DC-Ladung quasi auf die Summe aller Nutzer aufgeteilt werden. Aufgrund dessen, dass es neben der Mehrheit der Automobilhersteller, die auf DC-Ladung setzen, auch Hersteller gibt, die nur auf AC, dort aber mitunter in höheren Leistungen von bis zu 22 kW und mehr, setzen, sind Ladestationen, die DC-und AC-Ladungen kombinieren können, für Betreiber besonders interessant. Da neben den auf den österreichischen Straßen bereits vorhandenen und auf dem CHAdeMO-Standard basierenden Elektroautos in Zukunft auch Elektroautos mit dem neuen deutschen bzw. amerikanischen Standard parallel existieren werden, ist es für Betreiber wichtig, diese verschiedenen Ladestandards innerhalb ihrer Ladeinfrastruktur miteinander im Rahmen eines Gesamtsystems verbinden zu können. Anbieter, die mit ihrem Produktportfolio alle verfügbaren Standards abdecken, können eine reibungslose Integration der unterschiedlichen Standards und der darauf basierenden Produkte in ein zentrales System gewährleisten. Die in Österreich weitaus häufigste „Ladestation “ist leider nach wie vor die einfache Schuko-Steckdose, die jedoch gerade im öffentlichen und gewerblichen Raum den Anforderungen der Nutzer von Elektrofahrzeugen nicht gerecht wird. Um …