Zur Soziologie und Ökologie von Parietaria officinalis in Mitteleuropa
Zur Soziologie und Ökologie von Parietaria officinalis in Mitteleuropa
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中欧药用植物社会学和生态学
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发表时间:
2014
期刊:
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通讯作者:
S. Klotz
中科院分区:
文献类型:
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作者:
S. Klotz
Viele Vorkommen ' von Parietaria officinalis in Mitteleuropa gehen auf ihre ehemalige Kultivierung im Gebiet zuruck. Die Art fand Verwendung als Heilpflanze (Herba Parietariae) und soll auch zum Putzen der Fenster benutzt worden sein. Der Ursprung des deutschen Namens Glaskraut wird auf die glasigen Stenge! und deren Bruchigkeit zuruckgefuhrt. Das Verbreitungsareal in Europa reicht vom Schwarzen Meer bis zur franzosischen Kanalkuste. Parietaria officinalis ist meridional bis temperat verbreitet, wobei alle mitteleuropaischen Vorkommen mit hoher Wahrscheinlichkeit synanthrop sind (MeuseL Jager u. Weinert 1965); das betrifft die Bestande in der VR Polen, DDR, Teilen der . BRD und CSSR. Eine klare Trennung des synanthropen vom naturlichen Areal ist schwierig (Jalas u. Suominen 1976). Die Einfuhrung der Art in den nordwestlichen Teil des heutigen synanthropen Areals erfolgte wahrscheinlich schon zur Romerzeit Auf Grund der spezifischen Nutzung kommt Parietaria hauptsachlich in alten Siedlungszentren (gro{le Ortschaften, Kloster, Burgen usw.) vor. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Vegetationsaufnahmen von Glaskrautbestanden publiziert, eine umfassende soziologisch-okologische Analyse des Materials steht aber noch aus. Im Raum von Halle (Saale). DDR, sind ebenfalls zahlreiche Parietaria-Bestande vorhanden. Diese wurden soziologisch untersucht, mit den bereits publizierten Aufnahmen verglichen und zusammengefa{lt. Hierbei sollte die Frage der soziologischen Bindung der Art in Mitteleuropa einer Klarung naher gebracht werden. ·