Untersuchungen zur Mustergliederung in fragmentierten Primordien des männlichen Geschlechtsapparates von Drosophila séguyi
Untersuchungen zur Mustergliederung in fragmentierten Primordien des männlichen Geschlechtsapparates von Drosophila séguyi
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果蝇原始碎片中的Mustergliederung
DOI:
10.1016/0012-1606(61)90035-5
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发表时间:
1961
影响因子:
2.7
通讯作者:
H. Lüönd
中科院分区:
文献类型:
--
作者:
H. Lüönd
1. Genitalscheiben werden in Larven von D. séguyi und D. melanogaster implantiert und die Entwicklungsleistungen verglichen mit in situ-Genitalien. In qualitativer Hinsicht ergeben sich für die untersuchten Strukturelemente (Analplatten, Claspers, Penis, Tragplatte, Parameren, Konnektive, Pons, Hypandrium) keine Unterschiede. 2. 2. Neben geringen quantitativen Mehr-und Minderleistungen treten auf den Implantaten als Neubildung 2–5 Borsten am proximalen Rand der Ponsplatte auf. 3. 3. Median und paramedian fragmentierte Scheiben werden in Wirtslarven verschiedenen Alters implantiert. Die Regulationsleistungen dieser Teilstücke, und damit der Anlagenplan, stimmen weitgehend mit den von Hadorn et al.(1949) and Ursprung (1959) an D. melanogaster erhobenen Befunden überein. 4. 4. Für den Regulationsverlauf ist bei 1 2-und 3 4-Implantaten je eine bestimmte Reihenfolge im Auftreten der einzelnen Strukturelemente charakteristisch. 5. 5. Die von 3 4-Fragmcnten auf der Schnittseite gebildeten Analplatten werden anhand ihrer Grösse in 5 Realisationsstufen eingeteilt und das in jeder Stufe entwickelte Borstenmuster auf seine proportionale Zusammensetzung untersucht. Nur die Borstenmuster der 5. Realisationsstufe sind harmonisch verkleinert ausgebildet. Die gestörte Musterharmonie der 3. und 4. Stufe ist auf die besondere Dynamik der Ausbildung der Analplatte zurückzuführen. 6. 6. Zwischen den reinen Borstenelementen der verschiedenen Typen werden sowohl bei verkleinerten Experimentalplatten wie auch bei in situ-Analplatten häufig Zwitterborsten ausgebildet. Aus dieser Feststellung wird für die Musterbildung ein Differenzierungsstoff verantwortlich gemacht, dessen Konzentration gradientartig von median nach lateral und proximal abnimmt. 7. 7. Die 1 4-Fragmente zeigen in ihrer Differenzierungsleistung eine erhebliche Variabilität. In junge Wirte verpflanzt können diese Aussenstücke verkleinerte, aber qualitative normale Geschlechtsapparate ausbilden. 8. 8. Der Penis wird auf Grund einer Alles-oder Nichts Reaktion gebildet. Die Penis-Anhänge (Parameren und Konnektive) erreichen durch Selbstdifferenzierung auch bei Abwesenheit ihres Trägerorgans ihre normale Form und Grösse. 9. 9. Die Form der Ponsplatte wird von den umgebenden Strukturelementen bestimmt. 10. 10. Für das unpaare, mediane Hypandrium, wie auch für die paarigen Penisanhänge können paarige, auf den Seitenflügeln der Genitalscheibe liegende Felder postuliert werden. Dieses aus dem Regulationsverhalten abgeleitete Postulat wird noch gestützt durch die Tatsache, dass einerseits primitivere Drosophiliden meist zwei deutlich getrennte Hypandriumshöcker tragen, anderseits D. melanogaster-Weib-chen, die homozygot sind für das Gen tra (transformer), als “atavistische Fehlleistung” einen deutlichen Hiatus im Hypandrium zeigen.