Gemischte Lanthanoid‐Eisen‐Tripeldeckerkomplexe mit einem cyclo‐P5‐Baustein
Gemischte Lanthanoid‐Eisen‐Tripeldeckerkomplexe mit einem cyclo‐P5‐Baustein
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DOI:
10.1002/ange.201102748
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发表时间:
2011-09
影响因子:
--
通讯作者:
T. Li;Jelena Wiecko;Nikolay A. Pushkarevsky;Michael T. Gamer;R. Köppe;S. N. Konchenko;M. Scheer;P. Roesky
中科院分区:
文献类型:
--
作者:
T. Li;Jelena Wiecko;Nikolay A. Pushkarevsky;Michael T. Gamer;R. Köppe;S. N. Konchenko;M. Scheer;P. Roesky
Tripel-und Multidecker-Sandwichkomplexe haben dank ihrer einzigartigen elektronischen und magnetischen Eigenschaften in den letzten Jahrzehnten große Aufmerksamkeit erfahren. Die organischen Liganden zwischen den Metallatomen erleichtern eine intermetallische elektronische Kommunikation. Aus diesem Grund sind solche Verbindungen interessant für die molekulare Elektronik.[1] In diesem Zusammenhang wurde eine große Zahl von eindimensionalen metallorganischen Sandwich-Molekulardrähten (sandwich molecular wires) untersucht. So repräsentieren zB die metallorganischen mehrschichtigen Vanadium-Aren-Komplexe [Vn (Ar) m], die im Molekularstrahl durch Laserverdampfung erzeugt werden kçnnen, eine Klasse von eindimensionalen molekularen Magneten.[2] Ferrocen-Molekulardrähte wurden in der Gasphase synthetisiert und massenspektrometrisch charakterisiert.[3] Rechnungen zufolge zeigen diese Verbindungen halbmetallische Eigenschaften und eine 100% negative Spinpolarisation nahe dem Fermi-Niveau im Grundzustand.[4] Studien über verwandte metallorganische Tripel-und Multidecker-Sandwichkomplexe der f-Elemente (Lanthanoide oder Actinoide) in kondensierter Phase sind dagegen wesentlich seltener als derartige Untersuchungen in der Gasphase und wurden hauptsächlich mit dem Cyclooctatetraenliganden und seinen Derivaten durchgeführt.[5] Der einzige Seltenerdmetall-Tripeldeckerkomplex mit Heterocyclen ist der 1, 3, 5-Triphosphabenzolkomplex von niedervalentem Scandium,[{(η5-P3C2tBu2) Sc} 2-(μ-η6: η6-P3C3tBu3)], der durch Cokondensation von Scandium, das durch einen Elektronenstrahl verdampft wurde, mit einem Überschuss des Phosphaalkins tBuC P synthetisiert wurde.[6] Neben metallorganischen Verbindungen wurden Tripel-und Multidecker-Sandwichkomplexe der 4f-Elemente, die auf „Salen “-artigen Schiff-Basen-Liganden,[7] Phthtalocyaninen oder Porphyrinen beruhen, eingehend erforscht, da sie regelbare spektroskopische, elektronische sowie Redoxeigenschaften und verschiedene Stufen intramolekularer π-π-Wechselwirkungen aufweisen.[8] Trotz dieser vielversprechenden physikalischen Eigenschaften sind die Untersuchungen von Tripel-und Multidecker-Sandwichkomplexen der 4f-Elemente wegen der eingeschränkten Auswahl an Liganden, die bisher an die Metallzentren koordiniert werden konnten, nicht weit fortgeschritten. Auf Grundlage dieser Überlegungen stellen wir hier gemischte d/f-Metall-Tripeldeckerkomplexe mit einem rein anorganischen Mitteldeck auf Phosphorbasis vor.Anders als in der d-Blockchemie, wo rein anorganische Ringsysteme von Elementen der Gruppe 15, wie P5 und P6,[9] As5 [9c] und Sb5,[10] etabliert sind, gibt es noch keine analogen Verbindungen der f-Elemente mit diesen Liganden. Kürzlich wurde jedoch gezeigt, dass Seltenerdmetalle hochreaktive Hauptgruppenspezies wie N2 3À stabilisieren kçnnen.[11] Während einige Verbindungen der schweren Elemente der Gruppe15 mit den Lanthanoiden, zB Phosphanide (Ln-PR2),[12] Arsanide (Ln-AsR2),[12d, 13] Stibanide (Ln-Sb3)[14] und Bismutide (Ln-Bi-Bi-Ln),[15] bekannt sind, wurde das erste molekulare Polyphosphid eines Seltenerdelements,[(Cp* 2Sm) 4P8](Cp*= η5-C5Me5), erst 2009 synthetisiert.[16] Die Struktur dieses außergewçhnlichen Komplexes besteht aus einer Realgar-artigen P8 4À-Einheit, die von vier Samarocenmolekülen umschlossen ist. Da kein Tripeldecker-Sandwichkomplex der Seltenerdelemente mit einem metallverbrückenden Polyphosphidmitteldeck bekannt ist, konzentrierten wir unsere Forschungen auf den cyclo-P5-Liganden. Struktur und …