Kann der regionale Kontext zur „Arbeitslosenfalle“ werden?
Kann der regionale Kontext zur „Arbeitslosenfalle“ werden?
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Kann der Regionale Kontext zur ``Arbeitslosenfalle werden?
DOI:
10.1007/s11577-004-0034-z
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发表时间:
2004
期刊:
影响因子:
--
通讯作者:
Michael Windzio
中科院分区:
文献类型:
--
作者:
Michael Windzio
ZusammenfassungDer Beitrag untersucht die Mobilität von Personen zwischen regionalen Arbeitsmärkten. Anhand von Mehrebenenanalysen wird der Frage nachgegangen, wie sich die Arbeitslosigkeit auf die Mobilität zwischen regionalen Arbeitsmärkten auswirkt. Dabei wird zwischen unterschiedlichen Dimensionen der Arbeitslosigkeit unterschieden: erstens die Arbeitslosigkeit als Zustand der Person, zweitens die Dauer einer Arbeitslosigkeitsphase sowie drittens die regionale Arbeitslosenquote. Es wird der Befund geliefert, dass mit steigender Arbeitslosenquote in einer Region die Rate des Wechsels auf den Arbeitsmarkt einer anderen Region zurückgeht — und nicht, wie nach der neoklassischen ökonomischen Theorie zu erwarten gewesen wäre, zunimmt. Insofern wird der regionale Kontext zu einer „Arbeitslosenfalle“, weil auch Arbeitslose unter ungünstigen Bedingungen zur Immobilität tendieren und deren Humankapital dabei entwertet werden könnte.AbstractThe focus of this paper is on mobility between local labour markets. Using multilevel data, the effect of local unemployment on mobility between local labour markets is investigated. A distinction is made between several dimensions of unemployment: (1) unemployment as a status in the life course at the individual level, (2) unemployment duration, (3) the unemployment rate at the regional level. One of the main results contradicts neoclassical economics: the rate of mobility between local labour markets decreases with increasing local unemployment. In a sense, persons become “trapped” in the local context because under bad labour market conditions unemployed persons, too, tend to immobility. As a result, a devaluation of human capital might be possible.