Aðalhending, cynghanedd und kenganez: Kultur- und Sprachkontakt im Insularen Raum
Aðalhending, cynghanedd und kenganez: Kultur- und Sprachkontakt im Insularen Raum
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Añ°alhending、cynghanedd 和 kenganez:岛屿地区的文化和语言接触
DOI:
10.1163/9789004357778_017
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发表时间:
2018
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
Paul Widmer
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Paul Widmer
Das dróttkvætt ‚Hofton ‘, das Hauptmetrum der nordgermanischen Skaldendichtung, in welchem fünf Sechstel der Gedichte verfasst sind (Poole 2005: 265), unterscheidet sich in seinen formalen Eigenschaften so deutlich von allem, was aus der altgermanischen Dichtung bekannt ist, dass schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts über einen fremden Einfluss spekuliert wurde, der in der Ausprägung der Struktur dieser dichterischen Form gestaltend beteiligt gewesen sei. Nach ersten vorsichtigen Erwägungen von Holmboe (1854: 23f.), die einen keltischen Einfluss in Betracht zogen, scheint die Rezeption der Grammatica celtica2 diese Denkrichtung beflügelt zu haben. Hildebrand bezieht sich jedenfalls im Kontext seiner programmatischen Aussage zu Gunsten einer keltischen Herkunft3 explizit auf die zweite Auflage dieses keltologischen Grundlagenwerks (Zeuss und Ebel 1871). In der Folge gewann diese historische Verbindung der keltischen und nordgermanischen Dichtung schnell Sympathien und Anerkennung (Edzardi 1878; Bugge 1894), wobei auf keltischer Seite jeweils die irische Dichtung als massgebliches Komparandum vorausgesetzt wurde. Die Idee fand auch von prominenter Seite recht differenzierte Zustimmung4 und beeinflusst seither in der einen oder anderen Weise