Vae Victis! Spatial Planning in the Rescaled Metropolitan Governance in France
Vae Victis! Spatial Planning in the Rescaled Metropolitan Governance in France
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维埃·维克蒂斯!
DOI:
10.1007/s13147-017-0492-1
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发表时间:
2017
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
Anna Geppert
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Anna Geppert
The paper focuses on the gap between the expectations and the effects of the recent rescaling of planning powers in France. Through a series of legislative reforms in 2010, 2014 and 2015, France has introduced “metropolises”. Designed for large cities of more than 500,000 inhabitants, metropolises are a new way of grouping municipalities (Etablissement Public de Coopération Intercommunale), more integrated than the previous bodies which they replace (communauté urbaine, communauté d’agglomération). With enlarged territories and increased decisional power, they were expected to become strong collective actors, providing better services for their inhabitants and making better use of their resources. However, the first outcomes of the reform do not meet these expectations. Metropolises are often smaller than expected. Their perimeters result more from political bargains than from geographical considerations. The emergence of a collective metropolitan power is slowed down by the mayors, who stick to localist approaches, as well as by the national government. Planning objectives have shifted from a redistributive approach (ensuring balanced territorial development) to a growth-oriented policy (enhancing metropolitan potentials). As a result, central areas are gaining economic weight and autonomy while peripheral areas keep declining: there are winners and losers.ZusammenfassungDer Beitrag befasst sich mit der Kluft zwischen den Erwartungen und den Auswirkungen der jüngsten Neuorganisation der Planungshoheiten in Frankreich. Durch eine Reihe legislativer Reformen in den Jahren 2010, 2014 und 2015 wurden „Metropolen“ eingeführt. Konzipiert für Großstädte mit über 500.000 Einwohnern, bieten Metropolen eine neue Möglichkeit, Kommunen zu gruppieren (Etablissement Public de Coopération Intercommunale). Zudem sind sie integrierter als die von ihnen abgelösten Einheiten (communauté urbaine, communauté d’agglomération). Mit ihren größeren räumlichen Umgriffen und mehr Entscheidungsmacht sollten die Metropolen starke kollektive Akteure werden, verbesserte Dienstleistungen für ihre Einwohner erbringen und eine bessere Nutzung der Ressourcen sicherstellen. Die ersten Ergebnisse der Reform entsprechen diesen Erwartungen jedoch nicht. Metropolen sind oft kleiner als erwartet und die räumlichen Zuschnitte sind eher das Ergebnis politischer Verhandlungen als geographischer Überlegungen. Die Entstehung kollektiver metropolitaner Macht wird von den Bürgermeistern, die lokale Ansätze vorziehen, sowie von der nationalen Regierung gebremst. Der Schwerpunkt der Planungsziele gilt jetzt weniger der Umverteilung (das Sicherstellen einer ausgewogenen territorialen Entwicklung), sondern konzentriert sich stärker auf eine wachstumsorientierte Politik (die Steigerung metropolitaner Potenziale). Demzufolge gewinnen zentrale Gebiete wirtschaftliches Gewicht und Autonomie, während die Entwicklung der peripheren Gebiete rückläufig bleibt: Es gibt Gewinner und Verlierer.