Editorial: Soziologie der Emotionen
Editorial: Soziologie der Emotionen
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社论:情感社会学
DOI:
10.1007/s11614-008-0015-y
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发表时间:
2008
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
K. Scherke
中科院分区:
文献类型:
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作者:
K. Scherke
Die Emotionen des Menschen erfahren in den letzten Jahren verstärkte Aufmerksamkeit in verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen. Auch die Soziologie partizipiert an diesem, Boom ‘des Emotionalen und erklärt seit einiger Zeit die menschlichen Gefühle (erneut) zu einem ihrer Gegenstandsbereiche. Weshalb können Emotionen als für die Soziologie relevanter Forschungsbereich angesehen werden? Bereits beim gedanklichen Durchspielen einfacher Alltagssituationen wird deutlich, dass große Teile unseres Gefühlslebens mit unserer sozialen Existenz zusammenhängen, dh aus unserer unmittelbaren Interaktion oder unseren Erfahrungen mit anderen resultieren. Wenn wir mit anderen interagieren, reagieren wir immer auch (bewusst oder unbewusst) gefühlsmäßig auf diese, etwa mit Sympathie oder Antipathie. Wir streben die Zuneigung bestimmter Personen an, während wir uns von anderen abzugrenzen versuchen oder ihren Zorn fürchten. Wir trösten Trauernde, schämen uns für eigene Missgeschicke oder diejenigen anderer. Wir freuen uns über die Erfolge unserer Freunde und weinen mit ihnen über das traurige Ende eines Kinofilms. Ein guter Teil unserer Gedanken und unseres Strebens richtet sich also auf emotionale Belange. Unsere soziale Existenz, erzeugt ‘jedoch nicht nur bestimmte Gefühle in uns (die dann gewissermaßen als rein intra-personales Phänomen betrachtet werden könnten), diese Gefühle haben auch einen wesentlichen Einfluss auf die Art unserer Handlungen und damit auf den weiteren Verlauf der sozialen Interaktion. Wir reagieren auf unsere soziale Umgebung, indem wir diese emotional bewerten, und wir handeln in dieser Umgebung auf der Grundlage unserer emotionalen Gestimmtheiten, wobei die erlernten sozialen und kulturellen Regeln eine wichtige Rolle für die Art und Weise unserer Bewertungen und Handlungstendenzen spielen. Worüber wir uns beispielsweise ärgern, hängt eng mit den von uns erlernten Gerechtigkeitsvorstellungen zusammen, deren Verletzung erst zu unserem Gefühl des Ärgers führt. Ob es sodann gestattet ist, diesen Ärger offen auszuleben, oder ob wir gezwungen sind, ihn zu unterdrücken, hängt ebenfalls von der Zeit und Gesellschaft, in der wir leben, ab. Deutlich wird an diesem Beispiel auch, dass Emotionen und vor allem der Emotionsausdruck etwas sind, das nach sozialen Regeln moduliert werden kann. Die Studien zum