Jugendliche ausländischer Herkunft beim Übergang in die Berufsausbildung : Vom Wollen, Können und Dürfen
Jugendliche ausländischer Herkunft beim Übergang in die Berufsausbildung : Vom Wollen, Können und Dürfen
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Jugendliche ausländischer Herkunft beim Übergang in die Berufsausbildung : Vom Wollen, Können und Dürfen
DOI:
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发表时间:
2009
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
A. Hall
中科院分区:
文献类型:
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作者:
C. Diehl;M. Friedrich;A. Hall
Anhand gepoolter Datensatze dreier Schulabgangerbefragungen des Bundesinstituts fur Berufsbildung (BIBB) wird der Frage nach dem Grad und den Ursachen der Benachteiligung Jugendlicher auslandischer Herkunft beim Zugang zu Ausbildungsplatzen nachgegangen. Es wird untersucht, welche Rolle folgende Unterschiede zwischen Ausbildungsplatzsuchenden deutscher und auslandischer Herkunft spielen: ihre Praferenzen fur eine bestimmte berufliche Ausbildung, ihre Ausstattung mit arbeitsmarktrelevanten Ressourcen sowie ihnen offen stehende Opportunitaten auf dem Ausbildungsstellenmarkt. Dabei zeigt sich erstens, dass vor allem mannliche Jugendliche auslandischer Herkunft deutlich geringere Chancen haben, einen Ausbildungsplatz zu finden, als Jugendliche deutscher Herkunft. Dies gilt weitgehend unabhangig davon, welchen Wunschberuf sie verfolgen, welchen Schulabschluss sie besitzen und welche Erstsprache sie gelernt haben. Auch Unterschiede in ihren Suchstrategien nach einem Ausbildungsplatz scheinen wenig zur Erklarung dieses Phanomens beizutragen, zumal diese bei den Gruppen kaum differieren. Die Analysen belegen zweitens, dass selbst diejenigen Jugendlichen auslandischer Herkunft, die einen Ausbildungsplatz gefunden haben, nur halb so oft in ihrem "Wunschberuf" ausgebildet werden wie deutsche Jugendliche. Nicht zuletzt der starke Unterschied zwischen Madchen und Jungen mit Migrationshintergrund spricht dafur, dass Diskriminierungsprozesse seitens der Arbeitgeber bei der Vergabe von Ausbildungsplatzen moglicherweise eine grosere Rolle spielen als bei anderen Dimensionen der Arbeitsmarktintegration. Dies steht vermutlich im Zusammenhang mit Spezifika des Ausbildungsstellenmarktes, der durch eine vergleichsweise geringe Produktivitat der Ausbildungsplatzsuchenden und eine Knappheit an Ausbildungsplatzen gekennzeichnet ist.