Planning For Growth: Urban and Regional Planning in China
Planning For Growth: Urban and Regional Planning in China
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DOI:
10.1080/02513625.2016.1195602
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发表时间:
2016-04
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
K. Kunzmann
中科院分区:
文献类型:
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作者:
K. Kunzmann
Während sich Raumplaner (innen) in Europe zunehmend damit auseinandersetzen müssen, wie sie unter Bedingungen demographischen Wandels und zunehmender Marktorientierung der Gesellschaft die Lebensqualität der Menschen in Städten und Regionen erhalten können, sind Planer in China damit befasst, die planerischen Herausforderungen politisch bewusst vorangetriebener Urbanisierungsprozesse planvoll zu lenken. Sie müssen dies in einem post-sozialistischen Umfeld tun, in dem der Staat noch immer alle Macht in Händen hält und der Markt das tut, was der Staat will und auch zulässt. Die Geschwindigkeit, mit der die Verstädterung Chinas von der nationalen Regierung aus wirtschaftlichen Gründen vorangetrieben wird, ist atemberaubend. Die Faszination ist verständlich, insbesondere wenn Stararchitekten und Planer aus dem Westen ihre bildhaften Visionen vom zukünftigen städtischen Leben der Bürger in China vorstellen. Bilder über die Millionenstädte und Megaregionen in populären Medien, Kunstpublikationen und akademischen Aufsätzen zeigen eine verstädterte Welt, der gegenüber Europa nur noch wie ein kultureller Naturpark anmutet. Zwar werden immer mehr Bücher über Urbanisierungsprozesse in China geschrieben von Planern, Geographen und Architekten, die von dem, was sie in China beobachten und lesen, fasziniert sind, doch das Wissen darüber, wie Raumplanung in diesem Land wirklich betrieben wird, ist in der Regel nicht sehr gross. Wer mehr über die Entwicklung und Bedeutung der Raumplanung in China wissen will, der wird in diesem Band eine Fülle von Informationen darüber finden, wie sich Raumplanung in den letzten Jahrzehnten in China entwickelt und verändert hat, welche Bedeutung Stadt-und Regionalplanung in China hat, aber auch wer plant–und unter welchen politischen und wirtschaftlichen Bedingungen. Der Autor, der in London an der Bartlett School of Planning and Development des University College lehrt, schlägt seit Jahren Brücken zwischen den Planungskulturen von China und Grossbritannien. Er kennt China, seine Geschichte und Kultur, er beherrscht die Sprache und er steht in kontinuierlichem Austausch mit Planern in China. Aus dieser Perspektive und auf der Grundlage seiner umfassenden Kenntnis angloamerikanischer und chinesischer Planungsliteratur, betrachtet er in diesem Band die planerischen Entwicklungen in dem politisch schwierigen Umfeld dieses Landes. Grosses Vorbild für diesen Band war sicher die Einführung in die Stadt-und Regionalplanung von Peter Hall, die seit ihrem ersten Erscheinen viele Neuauflagen erlebt hat.Der Band beschreibt eindrucksvoll, warum Stadt-und Regionalplanung in den letzten Jahrzehnten in China grosse Bedeutung erhalten hat, und warum Raumplanung in diesem Land der Megastädte auch als Berufsfeld interessant geworden ist. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte der Planung vor der Machtergreifung von Mao Tse Tung und einer Analyse der stark von russischen Planern inspirierten Planung während der sozialistischen Periode, stellt der Autor Eckpunkte des chinesischen Planungssystem vor, das von drei parallelen und manchmal auch konkurrierenden Politiklinien geprägt ist, die jeweils unterschiedliche Interessen verfolgen. Während die Entwicklung der Städte im wesentlichen im Rahmen traditioneller Flächennutzungsplanung erfolgt und vom Ministerium für Wohnungsbau und Stadtentwicklung kontrolliert wird, ist die Umwandlung von Agrarflächen und die Entwicklung ländlicher Räume in der Hand eines Ministeriums für Bodennutzung und Ressourcen. Übergeordnete, auch räumlich-funktionale …