„Familienlohn“ – Zur Entwicklung einer wirkmächtigen Normierung geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung
„Familienlohn“ – Zur Entwicklung einer wirkmächtigen Normierung geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung
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“Familienlohn” – Zur Entwicklung einer wirkmächtigen Normierung
DOI:
10.5771/0342-300x-2013-3-161
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发表时间:
2013
影响因子:
5.5
通讯作者:
T. Schröder
中科院分区:
文献类型:
--
作者:
K. Gottschall;T. Schröder
Der über Jahrzehnte in Westdeutschland gültige Trend zu Wachstum und Stabilität der gesellschaftlichen Mitte, wesentlich getragen durch gesicherte Arbeitsverhältnisse und steigende Löhne in den industriellen Kernsektoren, ist spätestens seit der Jahrtausendwende gebrochen. Damit schwindet auch die historische Errungenschaft, dass ein Erwerbseinkommen, nämlich das des Mannes, eine Familie ernährt. Als neues Leitbild in Zeiten flexibler Arbeitsmärkte und steigender Frauenerwerbstätigkeit wird das Zweiverdienermodell, bzw. Erwerbstätigkeit für alle, propagiert. Aber lässt sich die sozialstaatlich gestützte männliche Ernährernorm so leicht verabschieden? Und wie könnte eine Erwerbseinkommensnorm für Männer wie Frauen aussehen, die veränderten Familienformen und wachsender Dienstleistungsbeschäftigung Rechnung trägt?