Epidermolysis bullosa acquisita mit facettenreichem klinischen Bild und erfolgreicher Mycophenolatmofetiltherapie
Epidermolysis bullosa acquisita mit facettenreichem klinischen Bild und erfolgreicher Mycophenolatmofetiltherapie
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获得性大疱性表皮松解症与治疗
DOI:
10.1007/s001050170089
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发表时间:
2001
期刊:
影响因子:
--
通讯作者:
A. Ziemer
中科院分区:
文献类型:
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作者:
D. Trebing;A. Ziemer
ZusammenfassungWir berichten über eine ungewöhnliche klinische Manifestation einer Epidermolysis bullosa acquisita (EBA) bei einer 60-jährigen Patientin, bei der sich anfänglich nur erosive und von Epithelresten bedeckte Mundschleimhautveränderungen zeigten, im weiteren Verlauf jedoch auch pustulöse sowie kokardenförmige Hauterscheinungen und schließlich straffe Blasen auftraten. Klinisch wurde zunächst an eine Aphthosis bzw. Pustulosis gedacht. Nach histologischen Untersuchungen mit subepidermaler Blasenbildung und überwiegend neutrophilem granulozytären Infiltrat, lineären IgG- und C3-Niederschlägen entlang der Basalmembranzone (BMZ) in der direkten Immunfluoreszenz und Nachweis zirkulierender IgG-Ak gegen Basalmembran (Affenösophagus) in der indirekten Immunfluoreszenz war von einem pustulierenden bullösen Pemphigoid bzw. Pemphigoid nodularis ausgegangen worden, eine IgA-lineare Dermatose konnte ausgeschlossen werden. Erst bei Verwendung von Primatenspalthaut als Substrat mit Lokalisierung der BMZ-Ak im Blasenboden und dem Nachweis von Antikörpern gegen die 290-kDa-Banden des Typ-VII-Kollagens – dem Baustein der Ankerfibrillen – mittels Immunoblot und nach Ausschluss eines bullösen systemischen Lupus erythematodes (SLE) mittels klinischer und immunologischer Kriterien, konnte die endgültige Diagnose einer EBA gestellt werden. Deren klinische Variabilität ist bekannt, jedoch ist die in unserem Fall beobachtete ausgeprägte Polymorphie mit Erosionen, Pusteln, Kokarden und Blasen überaus ungewöhnlich und nach unserer Kenntnis in dieser Form noch nicht beschrieben worden. Überraschend sind auch die histologisch und immunfluoreszenzoptisch relativ einheitlichen Charakteristika der makroskopisch völlig verschiedenartigen Veränderungen. Eine weitere Besonderheit stellt in unserem Fall das gute Ansprechen und die inzwischen 6 Monate andauernde Remission auf das neue Immunsuppressivum Mycophenolatmofetil dar, worüber sich bislang nur eine Literaturmitteilung findet. Insgesamt ist die EBA durch teilweise völlige Therapieresistenz charakterisiert und daher zu den am meisten physisch und emotional beeinträchtigenden Hautleiden zu rechnen, außerdem kann sie durch Komplikationen wie Bronchial- oder Trachealstenosen eine schlechte Prognose quoad vitam haben.AbstractA 60-year-old woman with epidermolysis bullosa acquisita (EBA) presented with a highly variable clinical picture. First she developed oral erosions and ulcers covered with shaggy epithelial rests. Later she developed pustular and target lesions as well as tense cutaneous blisters. Clinically the alterations were strongly suggestive of aphthae or a pustular dermatosis. Histological and immunological examinations revealed subepidermal blister formation, neutrophilic infiltration, linear deposition of IgG and C3 at the basement membrane in the direct immunofluorescence and the evidence of circulating IgG-antibodies against basement membrane (monkey esophagus) in the indirect immunofluorescence. Thus our working diagnosis was a pustular or nodular form of bullous pemphigoid, as a linear IgA dermatosis was excluded. Indirect immunofluorescence using NaCl-separated primate skin localized the basement membrane antibodies in the base of the artificial blister, while immunoblotting of dermal extracts disclosed binding of serum antibodies to a 290-kDa protein. Bullous systemic lupus erythematosus was excluded, leading to the definitive diagnosis of EBA. The clinical variability of this disease is well known; the polymorphic picture in our patient with erosions, pustules, target lesions and blisters is unique in the literature. The similarity in histology and immunofluorescence of the clinically quite different lesions is another unexpected event. Also the speedy response to therapy with the immunosuppressive agent mycophenolate mofetil has only been described once before. The patient remains in remission after 6 months. Because of the poor response to therapy in most cases, the significant skin lesions are a source of physical as well as emotional distress. Additional complications include stenosis of trachea or bronchi injure.