Nachfrageorientierung als neuer Steuerungsmodus. Wissenschaftliche Weiterbildung als organisationale Herausforderung universitärer Studienangebotsentwicklung
Nachfrageorientierung als neuer Steuerungsmodus. Wissenschaftliche Weiterbildung als organisationale Herausforderung universitärer Studienangebotsentwicklung
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Nachfrageorientierung als neuer Steuerungsmodus。
DOI:
10.1007/978-3-658-03734-5_10
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发表时间:
2014
期刊:
影响因子:
--
通讯作者:
W. Seitter
中科院分区:
文献类型:
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作者:
W. Seitter
Gegenwartig ist ein verstarkter Ausbau wissenschaftlicher Weiterbildung an Universitaten zu beobachten, der – neben hochschulischen Zielvereinbarungen – vor allem durch Programme wie das BMBF-Programm ‚Aufstieg durch Bildung: offene Hochschule‘ angereizt wird (als Uberblick vgl. Hanft 2013 sowie www.wettbewerb-offene-hochschulen-bmbf.de). Insbesondere bedingt durch das Prinzip der Vollkostenrechnung fuhrt die Implementierung wissenschaftlicher Weiterbildungsangebote zu einer radikalisierten, fur Universitaten traditionell ungewohnten Nachfrageorientierung und Ausrichtung der Angebotsentwicklung an den Erwartungen der verschiedenen gesellschaftlichen Anspruchsgruppen. Nachfrageorientierung meint in diesem Zusammenhang die konsequente Ausrichtung der Angebotsentwicklung und -umsetzung an den Bedarfen und Erwartungen der Adressatengruppen, die mit den Angeboten erreicht werden sollen, wobei in der wissenschaftlichen Weiterbildung neben den individuellen insbesondere auch die institutionellen Adressaten in den Blick genommen werden (mussen). Nachfrageorientierung kann insofern als neuer Steuerungsmodus universitarer Studienangebotsentwicklung bezeichnet werden, der kontrar zu den langjahrigen, sakularen organisationsstrukturellen und – kulturellen – Traditionen von Universitaten steht. Die Einfuhrung und Verstetigung wissenschaftlicher Weiterbildung an Universitaten wird dadurch zu einer massiven organisationalen Herausforderung auf allen Ebenen.