Der sinnhafte Aufbau der sozialen Welt : eine Einleitung in die verstehende Soziologie
Der sinnhafte Aufbau der sozialen Welt : eine Einleitung in die verstehende Soziologie
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社会世界的罪责:社会学的意义
DOI:
10.1007/978-3-7091-3108-4
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发表时间:
1932
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
A. Schutz
中科院分区:
文献类型:
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作者:
A. Schutz
Das vorliegende Buch geht auf eine vieljährige intensive Befassung mit den wissenschaftstheoretischen Schriften MAX WEBERS zurück. Im Verlaufe dieser Studien hatte sich in mir die Überzeugung gefestigt, daß MAX WEBERS Fragestellung zwar den Ansatzpunkt jeder echten Theorie der Sozialwissenschaften endgültig bestimmt hat, daß aber seine Analysen noch nicht bis in jene Tiefenschicht geführt sind, von der allein aus viele wichtige, aus dem Verfahren der Geisteswissenschaften selbst erwachsende Aufgaben bewältigt werden können. Tiefergehende Überlegungen haben vor allem bei WEBERS Zentralbegriff des subjektiven Sinns einzusetzen, der nur ein Titel für eine Fülle wichtigster Probleme ist, die WEBER nicht weiter analysiert hat, wenn sie ihm auch gewiß nicht fremd waren. Fast alle diese Probleme hängen mit dem nur in streng philosophischer Selbstbesinnung erschließbaren Phänomen der Erlebniszeit (des inneren Zeitsinnes) auf das engste zusammen. Erst von diesem aus kann die höchst komplizierte Struktur geisteswissenschaftlicher Grundbegriffe, wie Selbstverstehen und Fremdverstehen, Sinnsetzung und Sinndeutung, Symbol und Symptom, Motiv und Entwurf, Sinnadäquanz und Kausaladäquanz, vor allem aber das Wesen der idealtypischen Begriffsbildung und damit der besonderen Einstellung der Sozialwissenschaften zu ihrem Gegenstand klargestellt werden. Freilich sind hiezu weitläufige und mitunter recht schwierige Überlegungen erforderlich, die aber nicht vermieden werden können, will man sich die Grundthematik der Sozialwissenschaften und ihre spezifische Methode verdeutlichen. Nur eine solche Explikation der bisher nicht hinreichend analysierten Urphänomene des gesellschaftlichen Seins kann die präzise Erfassung der sozialwissenschaftlichen Verfahrensweisen verbürgen, nur eine derart philosophisch fundierte Methodenlehre kann die Scheinprobleme beseitigen, welche heute mehr denn je die Forschung auf dem Gebiete der Sozialwissenschaften und insbesondere der Soziologie behindern.