Auswirkungen der Flexibilisierung von Beschäftigung auf eine erste Elternschaft
Auswirkungen der Flexibilisierung von Beschäftigung auf eine erste Elternschaft
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早期Elternschaft 的灵活性分析
DOI:
10.1007/978-3-531-90780-2_11
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发表时间:
2008
期刊:
影响因子:
--
通讯作者:
M. Diewald
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Alexandra Düntgen;M. Diewald
Die lange soziologische Tradition, sich mit den Folgen gesellschaftlicher Differenzierung bzw. Modernisierung und ihren Folgen fur die soziale Integration zu beschaftigen, hat durch die Flexibilisierung der Erwerbsarbeit einen neuen Schub erhalten. In vergangenen Jahren ging es primar um Auswirkungen der Verstadterung, der Individualisierung, der Ausbreitung leistungsfahiger Markte und ausgebauter Wohlfahrtsstaaten, und jeweils wurden vor allem Befurchtungen hinsichtlich eines Ruckgangs stabiler und verlasslicher Bindungen geausert. In jungster Zeit wurden derartige Befurchtungen auch fur die Ausbreitung flexibilisierter Beschaftigungsverhaltnisse laut: Die Globalisierung erfordere einen jederzeit mobilen und deshalb weitgehend bindungslosen Menschen als neuen Prototyp der Lebensfuhrung (z.B. Sennett 2000). Diese Uberlegungen betreffen auch die Neigung, eine eigene Familie zu grunden, denn Elternschaft stellt sicherlich eine, wenn nicht die voraussetzungsvollste und gleichzeitig wohl am langfristigsten bindende Beziehungsart dar. In unserem Beitrag wollen wir uns genau mit dieser Frage auseinander setzen, wobei es uns hier im Vergleich zu anderen Beitragen (vgl. u.a. die Beitrage von Blossfeld et al. und Kreyenfeld in diesem Band) starker darum geht, (a) die Unterschiede der unter dem Stichwort der Flexibilisierung zusammengefassten Beschaftigungs- und Karrieremerkmale zu thematisieren, (b) dabei nicht nur die zeitveranderlichen, jeweils aktuellen Beschaftigungsmerkmale zu betrachten, sondern auch die kumulierten lebensgeschichtlichen Erfahrungsaufschichtungen sowie (c) neben den haufiger untersuchten Frauen — trotz methodischer Probleme (s. Abschnitt 3) — auch die Elternschaft von Mannern zum Gegenstand der Analysen zu machen (vgl. Tolke/Diewald 2003a, b; Kurz 2004; Schmitt 2004).