Kognitive Erhaltungstherapie (KET)
Kognitive Erhaltungstherapie (KET)
复制标题
认知维持治疗(CET)
DOI:
10.1007/978-3-642-04889-0_6
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发表时间:
2012
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
Hautzinger M
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Risch AK;Stangier U;Heidenreich T;Hautzinger M
Während der ersten Kontakte ist es besonders wichtig, die Lebensgeschichte und Störungsentwicklung des Patienten zu verstehen, um eine positive Beziehung zum Patienten herstellen zu können. Darüber hinaus ist eine angemessene Aufklärung über das bestehende Störungsbild, die Symptomatik, den Verlauf sowie die Entstehung der Depression wichtig. Zentral für eine erfolgreiche Erhaltungstherapie ist auch die Analyse früherer und aktueller Risikofaktoren, die Auslöser depressiver Rückfälle darstellen. Diese Auslöser können anhand der Analyse früherer depressiver Rückfälle exploriert werden. Daneben können Auslöser auch bei Patienten identifiziert werden, die sich aktuell wieder in einer Belastungssituation befinden, die früher bereits einem depressiven Rückfall vorausging (z. B. hohe Arbeitsbelastung), oder bei Patienten, die unter einer starken Residualsymptomatik leiden. Den kognitiven Prozessen, die in der Vergangenheit in einen depressiven Rückfall geführt haben, wird dabei besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die gemeinsame Erarbeitung eines individuellen Prozessmodells ist deshalb so wichtig, weil Patienten die Anregungen aus einer Therapie nur dann aufgreifen, wenn sie ein überzeugendes und auf sie persönlich zutreffendes Modell ihrer Störung vermittelt bekommen. Aus dem individuellen Prozessmodell kann der Therapeut gemeinsam mit dem Patienten die Therapieziele sowie deren Umsetzung in Übungen und Aufgaben ableiten.