Hölderlins späte Gedichtfragmente: „Unendlicher Deutung voll“
Hölderlins späte Gedichtfragmente: „Unendlicher Deutung voll“
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荷尔德林的 Späte Gedichtfragmente:《Unendlicher Deutung voll》
DOI:
10.1007/978-3-476-03607-0_25
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发表时间:
1993
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
M. Knaupp
中科院分区:
文献类型:
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作者:
D. Burdorf;M. Knaupp
Der Anspruch der vorliegenden Arbeit ist, die Grundlage zur Eröffnung eines Kommunikationsraumes um Hölderlins Lyrik der sogenannten Spätzeit zu schaffen und damit ein Gespräch zwischen Hölderlinphilologen und nicht wissenschaftlich orientierten Freunden des Dichters anzuregen. Dazu legt Burdorf eine beispielhafte „mikrologische“ Lektüre der Seiten 73–76 des Homburger Folioheftes vor. Zur Vorbereitung dieser Lektüre grenzt er sich sowohl gegen Tendenzen zur Mythologisierung der seelischen Verfassung Hölderlins zwischen 1802 und 1806 ab, als auch gegen solche der Pathologisierung der zu dieser Zeit entstandenen Werke des Dichters. Die historisch-kritischen Editionen dieser Werke werden unter dem Gesichtspunkt der wachsenden Wertschätzung gewürdigt, die sie von Hellingrath über Zinkernagel, Beißner und Sattler bis hin zu Uffhausen erfahren haben. Burdorf greift aber auf keine dieser Editionen zurück, sondern erstellt eine eigene Textkonstitution. Hier liegt allerdings auch gleich eines der Probleme des Buches. Da Burdorf mit den Entwurfstechniken Hölderlins nicht hinlänglich vertraut ist, kommt er zu Entscheidungen, die auch dann bedenklich bleiben, wenn er versichert, nicht mit den historisch-kritischen Editionen in Konkurrenz treten zu wollen. Ein Beispiel mag für viele stehen. Auf der Seite 75 des Homburger Folioheftes finden sich unter anderem die berühmten Verse:Vom Abgrund nemlich habenWir angefangen und gegangenDem Leuen gleich,Der lugetIn dem BrandDer Wüste