Selbststeuerung der Wissenschaft
Selbststeuerung der Wissenschaft
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科学的自我管理
DOI:
10.1007/978-3-322-96984-2_11
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发表时间:
1970
影响因子:
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通讯作者:
N. Luhmann
中科院分区:
文献类型:
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作者:
N. Luhmann
Zwei Themen beherrschen die heutige Diskussion uber Wissenschaft: die Frage der Organisation der Wissenschaft im Sinne spezifischer Leistungserwartungen und die Frage ihrer Autonomie. In beiden Fallen scheint, obwohl es an Protesten nicht fehlt, die Wissenschaft als ein System sozialen Handelns vor Augen zu stehen, das besser organisiert bzw. autonom gesetzt werden soll. Jedenfalls konnen Begriffe wie Organisation oder Autonomie kaum unmittelbar auf Methoden und Theorien, die alten Themen der Wissenschaftstheorie, bezogen werden. Was aber gemeint ist, wenn die Wissenschaft als soziales System gesehen wird, bleibt unklar, wie auch die Grenzen dieses Systems und die faktischen Prozesse der Informationsverarbeitung, die im Inneren dieses Systems vermutlich ablaufen, im dunkeln liegen. So bleibt die Wissenschaftspolitik darauf angewiesen, zogernd und mit spitzen Fingern diese black box zu manovrieren. Uberdies ist mit dem Beginn des Systemdenkens auch schon der Verdacht dagegen zur Stelle und befurchtet, das alles sich nun ins Betriebliche, Technische, Funktionelle, organisatorisch Stabilisierte wenden konnte (l)*. Die Vorstellung eines „Systemzwangs“ beginnt schon, eine Zwangsvorstellung zu werden (2). Es mag daher lohnen, sich etwas genauer zu uberlegen, was impliziert ist und wohin es fuhrt, wenn man Wissenschaft als soziales System analysiert.