Morphodynamische Aktivitäts- und Stabilitätszeiten statt Pluvial- und Interpluvialzeiten
Morphodynamische Aktivitäts- und Stabilitätszeiten statt Pluvial- und Interpluvialzeiten
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雨期和雨间期的形态动力学活动和稳定性
DOI:
10.3285/eg.21.1.07
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发表时间:
1970
期刊:
影响因子:
--
通讯作者:
H. Rohdenburg
中科院分区:
文献类型:
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作者:
H. Rohdenburg
Abstract. In allen Klimazonen der Erde haben im Quartar Zeiten starker Hangabtragung (morphodynamische Aktivitatszeiten) mit Zeiten der Bodenbildung (morphodynamische Stabilitatszeiten) alterniert. Das Holozan ist eine Zeit morphodynamischer Stabilitat infolge zu dichter Vegetation in den niederschlagsreichen Gebieten und zu geringer bzw. zu gleichmasig verteilter Niederschlage in den vegetationsarmen Gebieten. Die okologischen Bedingungen fur morphodynamische Aktivitat konnen deshalb nicht auf aktualistischem Wege ermittelt werden. Es wird erschlossen, das die vorzeitlichen Aktivitatsbedingungen in den Subtropen und Tropen nur durch eine starker akzentuierte Niederschlagsverteilung verursacht worden sein konnen, denn nur dadurch kann sowohl die Leistungsfahigkeit der Vegetation verringert als auch der Oberflachenabflus wesentlich erhoht worden sein. Eine Veranderung der absoluten Niederschlagsmenge ist dagegen erst in zweiter Linie wichtig; wahrscheinlich waren die Niederschlage in den von dichter Vegetation bedeckten Gebieten niedriger und in den ariden Gebieten hoher als heute. Der klassische Pluvialbegriff mus aufgegeben werden, da in ihm in den semiariden und ariden Gebieten alle vermeintlichen Anzeichen fur vorzeitlich gesteigerte (oft aber nur andersartige) Wasserwirkung zusammengefast worden sind, ohne zwischen einer Verbesserung des Bodenwasserhaushaltes einerseits und einer Steigerung der Hangabtragung durch wesentlich verstarkten Oberflachenabflus andererseits zu unterscheiden. Diese beiden Moglichkeiten der Veranderung des Wasserhaushaltes fuhren jedoch zu den grundsatzlich voneinander verschiedenen okologischen Zustanden der morphodynamischen Stabilitat und Aktivitat, die nach bodenstratigraphischen Untersuchungen sowohl in den Subtropen als auch in den Tropen nie gleichzeitig verwirklicht waren.