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Edvard Benes und die nationalen Minderheiten in der Tschechoslowakei zwischen Pariser Friedenskonferenz und Münchner Abkommen: Konzeption, Außen- und Innenpolitik

Edvard Benes und die nationalen Minderheiten in der Tschechoslowakei zwischen Pariser Friedenskonferenz und Münchner Abkommen: Konzeption, Außen- und Innenpolitik
巴黎和会与慕尼黑协定之间的爱德华·贝尼斯和捷克斯洛伐克的少数民族:构想、外交和国内政策
批准号:
163848952
负责人:
Dr. René Küpper
金额:
$0.0万
依托单位国家:
德国
项目类别:
Research Grants
财政年份:
2009
资助国家:
德国
项目状态:
已结题
起止时间:
2008-12-31 至 2013-12-31

项目摘要

项目成果

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Projektziel ist eine Monographie über die von Edvard Beneš betriebene Nationalitätenpolitik im Kontext seiner Außenpolitik während der Ersten Tschechoslowakischen Republik. Die Untersuchung basiert auf drei Leitfragen: Erstens ist nach dem Zusammenhang von politischer Theorie und diplomatisch-politischer Praxis zu fragen. Beneš, der sich bereits vor seinem Einstieg in Politik und Diplomatie theoretisch mit Minderheitenfragen befasst hatte, ging als Soziologe von einem theoriegeleiteten, rationalen Politikverständnis aus. Eine zweite Frage betrifft die Zusammenhänge zwischen dem außenpolitischen und innenpolitischen Agieren Benešs. Die darauf fußende Nationalitätenpolitik kann aber nur dann systematisch erschlossen werden, wenn neben den Deutschen auch die anderen Minderheiten in der Tschechoslowakei vergleichend einbezogen werden. Wie entwickelte sich schließlich drittens das Verhältnis von Politik und Öffentlichkeit? Durch eine Fülle zeitgenössischer Publikationen, Reden und Quelleneditionen betrieb Beneš eine öffentlichkeitsorientierte Politik. Weil bis heute viele Studien den von Beneš vorgegebenen Interpretationen folgen, ist eine quellenkritische Aufarbeitung der älteren Beneš-Editionen notwendig.
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