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Volume VI. The native toponymy of ancient Hispania

Volume VI. The native toponymy of ancient Hispania
第六卷。
批准号:
329433908
负责人:
Dr. Michael Koch
金额:
$0.0万
依托单位:
依托单位国家:
德国
项目类别:
Publication Grants
财政年份:
2016
资助国家:
德国
项目状态:
已结题
起止时间:
2015-12-31 至 2018-12-31

项目摘要

项目成果

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In der Forschungsgeschichte der letzten hundertfünfzig Jahre hat die Frage nach den untergegangenen Sprachen, die von den uns erhaltenen und ausreichend bezeugten Sprachen in der Alten Welt überlagert worden sind, einen erheblichen Anteil an den Bemühungen der Historiker, Philologen und Sprachwissenschaftler gefunden. Angeregt wurde dieses Interesse einerseits durch die bei antiken Historikern und Ethnographen allgegenwärtige Vorstellung von uralten, den zeitgenössischen Völkern voraufgegangenen Völkern:die Pelasger in Griechenland, die Sicaner in Sizilien, die Opiker in Kampanien, die Ligurer entlang der Mittelmeerküste zwischen Rom und den Pyrenäen oder gar in ganz Westeuropa. Andererseits weckte es die Neugier der von der Indogermanistik dominierten Sprachwissenschaft des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zu erfahren, wie die Träger indoeuropäischer Sprachen sich von einem kleinen Zentrum aus — irgendwo in Mittel- oder Osteuropa, niemand weiß es — in ihre historischen Herrschaftgebiete ausgedehnt haben, und wie sie dabei überall (außer in der „Urheimat") andere, autochthone Sprachen überlagert haben, die dann ihrerseits für allerlei Differnzierungserscheinungen in den indoeuropäischen Einzelsprachen verantwortlich gemacht werden konnten. Die mediterranen Halbinseln — Griechenland, Italien, Spanien und Portugal — erwiesen sich als geradezu klassische Manövergebiete für derartige Unternehmungen mit allen ihren Überzeugungen, Kontroversen und Enttäuschungen.
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