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Nicht-Regierungsakteure und die Demokratisierung internationaler Verhandlungssysteme: Aufbau und Auswertung einer Regimedatenbank

Nicht-Regierungsakteure und die Demokratisierung internationaler Verhandlungssysteme: Aufbau und Auswertung einer Regimedatenbank
非政府行为者和国际谈判体系的民主化:建立和评估制度数据库
批准号:
5086466
负责人:
Professor Dr. Klaus Dieter Wolf
金额:
$0.0万
依托单位国家:
德国
项目类别:
Research Grants
财政年份:
1998
资助国家:
德国
项目状态:
已结题
起止时间:
1997-12-31 至 2002-12-31

项目摘要

项目成果

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Den Schwerpunkt der (makroanalytischen) ersten Phase des Projekts über "Nichtregierungsakteure und die Demokratisierung internationaler Verhandlungssysteme" bildete der Aufbau einer Datenbank über internationale Umweltregime. Damit wird ein Datensatz zur Verfügung gestellt, der Aufschluß geben soll über die Rolle dieser Akteure in den verschiedenen Phasen des Politikprozesses, insbesondere über ihre Bedeutung für die Herstellung einer internationalen Öffentlichkeit (input-Relevanz), ihre Einwirkung auf materielle Verhandlungsergebnisse und ihre Rolle bei der Regimeimplementation (output-Relevanz). Für die nähere Untersuchung der Wechselbeziehungen zwischen diesen input- und output-bezogenen Variablen der Regimedatenbank sollen in der zweiten Projektphase nun qualitative Fallstudien durchgeführt werden, die eine genauere Bestimmung des Beitrags von Nichtregierungsakteuren zur input- und output-bezogenen Legitimation des internationalen Regierens ermöglichen (Mikroanalyse). Die bisherige Datenerhebung legt den Schluß nahe, daß die Qualität des Regimeoutputs in einem Zusammenhang steht mit der erfolgreichen Verknüpfung von Verhandlungsprozessen und -materien in problemverwandten Politikfeldern und daß Nichtregierungsakteure dazu einen wesentlichen Beitrag leisten. Die qualitative Analyse soll daher innerhalb einzelner Regimecluster angesiedelt werden, die sich aus solchen problemverwandten Regimen zusammensetzen und in der Regimedatenbank bereits codiert wurden. Zunächst wird in einem ersten (kausalanalytischen) Schritt analysiert, ob und inwiefern Nichtregierungsakteure zu einer regimeübergreifenden Problembearbeitung beigetragen haben. In einem zweiten sowohl kausalanalytischen als auch normativ-theoretischen Schritt wird dann der Frage nachgegangen, unter welchen Bedingungen Nichtregierungsakteure zur input- und output-bezogenen Legitimation des internationalen Regierens beitragen können.
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