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Spätantike Bauskulptur aus Oxyrhynchos. Lokale Produktion - äußere Einflüsse

Spätantike Bauskulptur aus Oxyrhynchos. Lokale Produktion - äußere Einflüsse
俄克喜林科斯晚期古董建筑雕塑。
批准号:
5316004
负责人:
Dr. Kirsten Krumeich
金额:
$0.0万
依托单位:
依托单位国家:
德国
项目类别:
Publication Grants
财政年份:
2001
资助国家:
德国
项目状态:
已结题
起止时间:
2000-12-31 至 2001-12-31

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项目成果

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Die Stadt Oxyrhynchos, seit dem ausgehenden 19. Jh. bekannt durch ertragreiche Papyrusgrabungen, zählte in der Spätantike zu den bedeutendsten Zentren Mittelägyptens; gegen 386 n.Chr. wurde sie Hauptstadt der neugegründeten Provinz Arcadia. Die Untersuchung erschließt einen reichen Fundus spätantiker Bauskulptur, der vorwiegend auf dem Gelände der Nord-Nekropole zutage trat. Mehr als 650 Beispiele dekorativer und figürlicher Steinmetzarbeiten aus lokalem Kalkstein zeugen von den künstlerischen Qualitäten der städtischen Werkstätten: Man legte die Fertigung konservativ aus und gestaltete Form und Dekor von Kapitellen, Friesen, Nischenbekrönungen sowie verwandter Gattungen nach Maßgabe ptolemäisch-kaiserzeitlicher Traditionen. Auf dieser Grundlage vollzogen sich zeitgenössische Entwicklungen; selektiv wurden bis weit in das 6. Jh. hinein äußere Einflüsse verarbeitet. Variationen von Gesamtform, Einzelmotiven, Musterrapporten und Stilebenen gingen, wie eingehende Analysen erweisen, auf Vorbilder aus den Marmor-Werkstätten Alexandreias und Konstantinopels zurück. Der Akzeptanz kretativer Impulse standen somit in der `koptischen` Provinz keinerlei außerkünstlerische - etwa patriotische oder gar religiöse - Gründe entgegen. Bestimmt war der Baudekor für die standesgemäße Ausstattung von Grabbauten der urbanen Elite. Sein ikonographisches Formular zeugt seit dem späten 4. Jh. von der Ausbreitung des Christentums in der Oberschicht; mythologische Funeralbilder belegen andererseits ein Überdauern paganer Religiosität bis in die justinianische Zeit.
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