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Bevölkerungswissenschaft als Kulturwissenschaft. Konzepte und Wirkungsgeschichte bevölkerungswissenschaftlichen Denkens der `Leipziger Schule` der Sozialwissenschaften von 1878-1945

Bevölkerungswissenschaft als Kulturwissenschaft. Konzepte und Wirkungsgeschichte bevölkerungswissenschaftlichen Denkens der `Leipziger Schule` der Sozialwissenschaften von 1878-1945
人口科学作为文化科学。
批准号:
5329380
负责人:
Professor Dr. Dirk Kaesler
金额:
$0.0万
依托单位:
依托单位国家:
德国
项目类别:
Priority Programmes
财政年份:
2001
资助国家:
德国
项目状态:
已结题
起止时间:
2000-12-31 至 2008-12-31

项目摘要

项目成果

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Die Untersuchung behandelt sowohl die Vorgeschichte als auch die Entwicklung der Leipziger soziologischen Bevölkerungstheorie, wie sie von Gunther Ipsen und seinen Schülern - namentlich Werner Conze und Hans Linde - bis in die Nachkriegszeit nach 1945 vertreten wurde. Diese Theorie weicht zum einen von Erklärungen quantitativer Veränderungen von Bevölkerungen ab, zum anderen hat sie über den Schülerkreis Ipsens hinaus anscheinend weder Nachfolge noch internationale Aufmerksamkeit gefunden, und auch in der Zeit des Nationalsozialismus keine wesentliche Resonanz gefunden. Die Bevölkerungstheorie Ipsens entstand an der Universität Leipzig nach 1925, unter dem Einfluss der dort seit Ende des 19. Jahrhunderts entwickelten historischen Sozialwissenschaften, Statistik, Sprachpsychologie und Agrarsoziologie. Die hier beantragte Untersuchung beginnt mit der Bearbeitung des - aus einer ungewöhnlichen interdisziplinären Zusammenarbeit entstandenen - Leipziger historisch-soziologischen Ansatzes, seiner Methodologie und Grundbegriffe, und leitet die Grundzüge der Theorie Ipsens aus dieser Tradition ab. Anschließend sollen diese in Beziehung zu anderen Bevölkerungstheorien im "Dritten Reich", u.a. H. F. K. Günther, Karl Heinz Pfeffer, F. Burgdörfer, gesetzt werden.
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