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Zwischen Bürgerkrieg und Innerer Sicherheit. Studien zur Geschichte der Schutzpolizei in der Bundesrepublik Deutschland von Mitte der 5oer bis Anfang der 7oer Jahre

Zwischen Bürgerkrieg und Innerer Sicherheit. Studien zur Geschichte der Schutzpolizei in der Bundesrepublik Deutschland von Mitte der 5oer bis Anfang der 7oer Jahre
在内战和内部安全之间。
批准号:
5388914
负责人:
Professor Dr. Klaus Weinhauer
金额:
$0.0万
依托单位国家:
德国
项目类别:
Publication Grants
财政年份:
2002
资助国家:
德国
项目状态:
已结题
起止时间:
2001-12-31 至 2002-12-31

项目摘要

项目成果

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Die kulturgeschichtlich erweiterte Sozial- und Organisationsgeschichte der Schutzpolizei untersucht erstmals die Modernisierung staatlicher Herrschaft in der Bundesrepublik. Selbstverständnis und Leitbilder der Schutzpolizei waren bis in die 6oer Jahre stark an der Polizei der Weimarer Republik orientiert. Hochkohesive Kleingruppen sowie von Tatkraft, Mut und Härte bestimmte Männlichkeitsleitbilder besaßen eine hohe Bedeutung. Zu Anfang der Dekade intensivierten und konkretisierten sich die Debatten um die NS-Vergangenheit der Polizei, die hiervon selber jedoch fast unberührt blieb. Die Veränderungen der Kultur der Schutzpolizei wurden idealtypisch zugespitzt anhand zweier Altersgruppen verdeutlicht: an den "Patriarchen", die 1912 und früher sowie an den Modernisierern, die in den 192oer Jahren geboren waren. Bis in die 6oer Jahre war das Aufgabenprofil der Schutzpolizei vom Schutz des Staats vor Bürgerkriegen und kommunistischen Aufständen bestimmt. Zwischen 1964 und 1967 sollte die Polizei als sozialstaatliche Institution vorrangig Sicherheit vor Kriminalität gewährleisten. Spätestens zu Beginn der 7oer Jahre wurde Sicherheit dann zum Leitbegriff Innere Sicherheit erweitert und politisiert, d.h. wieder auf den Schutz des Staats bezogen. Am Ende des Untersuchungszeitraums wurde deutlich: die gesellschaftliche Modernisierung eilte der Modernisierung der Schutzpolizei weit voraus.
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