Atlas umgeformter metallischer oberflächen
Atlas umgeformter metallischer oberflächen
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Atlas umgeformter Metallischer Oberflächen
DOI:
10.1007/978-3-642-92946-5
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发表时间:
1967
影响因子:
2.4
通讯作者:
Klaus Mietzner
中科院分区:
文献类型:
--
作者:
O. Kienzle;Klaus Mietzner
Nachdem in den zwanziger Jahren der Austauschbau in den Paẞ-Systemen der zylindrischen Rundpassungen entwickelt worden war, begann man Anfang der dreißiger Jahre die Bedeutung der Oberflächen zu erkennen. Die Pionierarbeit auf diesem Gebiet verdanken wir neben ausländischen Forschern vor allem G. Schmaltz, der nach seinen 1929 veröffentlichten Aufsätzen der Fachwelt 1936 sein grundlegendes Werk,, Technische Oberflächenkunde" schenkte [93]. Dieses Werk war bereits weit über die Betrachtung von abgespanten Paßflächen hinausgewachsen; es zog die verschiedensten Funktionen einer Fläche und alle damals bekannten Fertigungsverfahren in Betracht, darunter auch die Umformverfahren. Das seither entstandene reiche Schrifttum zeugt davon, daß man sich in allen Industrieländern sehr um die Oberflächenfragen bemüht [16, 87, 91]. Es sind eine Reihe von nationalen Normen entstanden; ihre Verschiedenheit zeigt, daß international die Rauheitsbeschreibung durch Wort und Zahl weder in der Definition noch in den Meßverfahren ausgereift ist. Um die Entwicklung und Einführung der deutschen Normen hat sich insbesondere H. v. Weingraber verdient gemacht [111, 112, 114]. Auf dem ziemlich wenig beackerten Gebiet der mechanischen Umformtechnik sind erst in den letzten Jahren systematische Oberflächen-Untersuchungen vorgenommen worden. Einige Voraussetzungen dazu sind seit 1947 vom Erstverfasser an dem von ihm geleiteten Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik der Technischen Hochschule Hannover geschaffen worden. Bei seiner Beschäftigung mit den Oberflächenfragen im allgemeinen machte er zusammen mit A. Heiß [50] 1951 zwei wesentliche Feststellungen, nämlich a) daß in der unmittelbaren Nachbarschaft eines Punktes einer beispielsweise abgespanten Oberfläche beträchtliche Unterschiede in der Form und Tiefe der Rauheit auftreten, b) daß eine Oberfläche zu ihrer Kennzeichnung im allgemeinen in zwei Richtungen abgetastet werden sollte. Diese Gesichtspunkte erwiesen sich auch für die Beschreibung umgeformter Oberflächen als wesentlich. Einen ersten Vorstoß in dieses besondere Gebiet machte 1952 H. König [56] mit seiner Untersuchung der mikrogeometrischen Umformung durch Glattwalzen. 1956 begann H. Mühlenweg mit seiner Untersuchung des Wandels gegebener Oberflächen durch Umformen beim Ziehen und Reduzieren von Rohren [76]. 1958 setzte dann die systematische Untersuchung umgeformter Oberflächen ein, der sich insbesondere der Zweitverfasser widmete. Zahlreiche Messungen und Beobachtungen, die viele Monate dauerten, konnten in Industriebetrieben vorgenommen werden. Eine Reihe von Aufnahmen und kritischen Bewertungen sind in Diplomarbeiten der Herren G. Hahn, F. Hecker und K.-H. Steinmetz niedergelegt, die unter der Leitung des Erstverfassers am Lehrstuhl für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik der Technischen Hochschule Hannover angefertigt wurden. Auch andere Hochschulinstitute, wie die von Professor Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. E. Siebel in Stuttgart und Professor Dr.-Ing. H. Wiegand in Darmstadt nahmen sich besonderer Erscheinungen an umgeformten Oberflächen an. Einige groß angelegte Untersuchungen hat der Verein Deutscher Eisenhüttenleute in Verbindung mit dem Max-Planck-Institut für Eisenforschung auf dem Gebiete des Kaltwalzens von Stahlband und des Ziehens von Draht und Stäben durchgeführt; sie sind durch W. Lueg, K.-H. Treptow und U. Krause veröffentlicht worden. Diese Arbeiten bestätigen die Richtigkeit des in unserer Typologie [1] eingeschlagenen Wegs der Verfahrensanalyse mit …