Multifokale Intraokularlinsen Eine Übersicht
Multifokale Intraokularlinsen Eine Übersicht
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DOI:
10.1007/s003470170172
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发表时间:
2001-02
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
G. Auffarth;H. Dick
中科院分区:
文献类型:
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作者:
G. Auffarth;H. Dick
Die moderne Kataraktchirurgie hat in den letzten 10–15 Jahren eine enorme Weiterentwicklung erfahren. Mit verbesserten operativen Techniken und Implantaten erweitern sich Patientenprofile und Indikationsstellungen immer mehr. Damit steigt auch die Erwartungshaltung unserer Patienten. Der Akkommodationsverlust bedeutet für presbyope Patienten und insbesondere junge pseudophake Patienten subjektiv eine deutliche Einbuße an Lebensqualität. Kataraktchirurgie mit Implantation von Multifokallinsen ist daher nicht nur von rein akademischem Interesse, sondern entspricht vielfach einem von den Patienten geäußerten Bedürfnis. Multifokallinsen (MIOL) unterschiedlichen Aufbaus werden seit Ende der 80er Jahre implantiert. Die ersten MIOL waren vom refraktiven 2- bis 3-Zonendesign und vom diffraktiven Typ. In den ersten Jahren waren aufgrund der chirurgischen Techniken Komplikationen wie MIOL-Dezentrierungen und ein induzierter Astigmatismus nicht selten. Zusätzlich zeigten alle MIOL-Typen aus physikalisch-optischen Gründen ein herabgesetztes Kontrastsehvermögen und eine erhöhte Blendempfindlichkeit. Die neueren Entwicklungen der letzten Jahre auf diesem Sektor wie faltbare, multizonale, progressive und refraktive MIOL haben insbesondere mit den verbesserten kataraktchirurgischen Techniken viele dieser inititialen Probleme überwunden. Multifokallinsen können damit heutzutage neben der reinen Aphakiekorrektur auch zur refraktiven Linsenchirurgie eingesetzt werden.