[Spondylolysis and spondylolisthesis during growth].
[Spondylolysis and spondylolisthesis during growth].
复制标题
[生长过程中的脊椎峡部裂和脊椎滑脱]。
DOI:
10.1007/s132-002-8278-6
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发表时间:
2002
期刊:
影响因子:
--
通讯作者:
W. Dick
中科院分区:
文献类型:
--
作者:
C. Hasler;W. Dick
Die Problematik der Spondylolyse und Spondylolisthese im Wachstumsalter zeigt typische alters- und aktivitätsabhängige Charakteristika: die Interartikularportion bei Neugeborenen ist immer intakt. Spondylolysen bilden sich nur bei aufrecht Gehfähigen und meist schon im Kindesalter aus. Entsprechend der mechanischen Genese ereignen sich Spondylolysen im Sinne von Ermüdungsbrüchen häufiger bei repetitiven Hyperlordosierungen und Rotationen der Lumbalwirbelsäule, die in gewissen Sportarten wie Kunstturnen, rhythmische Sportgymnastik, Speerwerfen usw. gefordert und bewertet werden. Obwohl die Spondylolyse zu den häufigsten Diagnosen bei lumbalen Rückenschmerzen während des pubertären Wachstumsschubes gehört, sind dennoch nur wenige Träger einer Spondylolyse je symptomatisch. Zudem lässt sich der Schmerz meist durch Aktivitätseinschränkung, rumpfstabilisierendes Training, eventuell ergänzt durch vorübergehende Ruhigstellung in einem Korsett beherrschen. Bei Schmerzpersistenz und noch intaktem Discus intervertebralis im Gleitsegment ist eine Technik zur direkten knöchernen Überbrückung der Spondylolysezone (“direct repair”) einer interkorporellen Spondylodese vorzuziehen. Geringgradige Olisthesen (Meyerding I, II) bedürfen wegen des vorhandenen Progressionsrisikos bei noch nicht abgeschlossenem Wachstums der regelmäßigen radiologischen Verlaufskontrollen. Ein Gleitgrad von über 50% bei einer Entdeckung vor dem Wachstumsabschluss stellt wegen des hohen Progredienzrisikos eine Indikation zur operativen Fusion dar. Höhergradiges Gleiten (Meyerding III, IV, V) und Kyphosierung des Gleitwirbels geht mit Veränderungen der Wirbelsäulenstatik und damit auch kosmetisch auffallender und funktionell ungünstiger Beckensteilstellung, relativer Rumpfverkürzung und kompensatorisch vermehrter LWS-Lordose einher, weshalb in diesen Fällen eine Reposition und Stabilisation des Gleitwirbels einer Fusion in situ vorzuziehen ist.