Zahlen, Wissen, Objektivität: Wissenschaftssoziologische Perspektiven
Zahlen, Wissen, Objektivität: Wissenschaftssoziologische Perspektiven
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Zahlen,Wissen,Objektivität:Wissenschaftssoziologische Perspektiven
DOI:
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发表时间:
2007
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
B. Heintz
中科院分区:
文献类型:
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作者:
B. Heintz
In seinem breit rezipierten Buch „Trust in Numbers“ hat Theodore Porter die Auffassung vertreten, dass Quantifizierung ein Kommunikationsmedium ist, das Aussagen mit Objektivitat versieht und das vor allem dann zum Einsatz kommt, wenn andere konsensbildende Mechanismen nicht mehr greifen. „Numbers, graphs and formulas (are) first of all strategies of communication. ... Reliance on numbers and quantitative manipulation minimizes the need for intimate knowledge and personal trust“ (Porter 1995: viii, ix). Der unpersonliche Charakter von Zahlen verhelfe dazu, Argumente mit einer Aura des Notwendigen zu versehen, und trage damit dazu bei, Akzeptanz herzustellen. Dies wird aber erst dann notwendig, wenn personliches Vertrauen nicht mehr gegeben ist und Konsens nicht mehr uber direkte Interaktion hergestellt werden kann. Quantifizierungsbestrebungen setzen folglich dann ein, wenn die Kommunikation von personlicher Begegnung auf schriftlichen Verkehr umgestellt wird und das personliche Vertrauen gering ist.