Lernlinien zur Verknüpfung von Kontextlernen und Kompetenzentwicklung
Lernlinien zur Verknüpfung von Kontextlernen und Kompetenzentwicklung
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知识学习和能力提升的学习
作者:
Ilka Parchmann;W. Bünder;R. Demuth;Julia Freienberg;Reinhold Klüter;B. Ralle
(Chemie-)Unterricht soll besser werden – nur wie? Schaut man sich die derzeitigen Aktivitaten in Deutschland an, so scheinen diese (zumindest auf den ersten Blick) nicht unbedingt aus einem gemeinsamen und ubergeordneten Konzept hervor zu gehen. Zwar gibt es durchaus empirische Befunde, die verschiedene Problembereiche des naturwissenschaftlichen Unterrichts nachweisen, einheitliche und allgemein gultige Handlungsanweisungen lassen sich aufgrund der Komplexitat des Systems Schule daraus aber nicht einfach ableiten. So mag man gelegentlich sogar den Eindruck bekommen, dass vorgeschlagene Masnahmen untereinander gar nicht kompatibel sind: Wie sollen auf der einen Seite immer mehr zentrale Zielvorgaben und Tests zu den auf der anderen Seite ebenso geforderten starkeren Freiheiten und Verantwortlichkeiten von Schulen und Lehrkraften passen? Dieser Beitrag zeigt einen Weg auf, wie gerade die in den Bildungsstandards und den neuen Einheitlichen Prufungsanforderungen fur die Abiturprufung [1] genannten Kompetenzbereiche sowie die damit verbundenen geforderten Standards als Ziele von Chemieunterricht mit flexiblen und offenen Wegen der Unterrichtsgestaltung verbunden werden konnen. Auch – oder gerade – fur eine Konzeption wie Chemie im Kontext ist eine solche Verknupfung von zentralen Vorgaben und dem gewunschten schulerorientierten Unterricht unerlasslich. Im Folgenden wird daher nach einer kurzen Darstellung des zugrunde liegenden Verstandnisses von Standards und Kompetenzentwicklungen ausgefuhrt, wie die Pramissen von Chemie im Kontext durch so genannte „Lernlinien” mit der Moglichkeit einer systematischen Kompetenzentwicklung verbunden werden und wie Unterrichtseinheiten in diesem Sinne bewertet und weiter entwickelt werden konnen. Eine besondere Bedeutung kommt hier geeigneten Aufgaben zu, die Lehrenden und Lernenden eine Ruckmeldung uber den erreichten Lernstand geben und eine Orientierung an von ausen gesetzte Anforderungen ermoglichen. Eine empirische Uberprufung zur Formulierung tatsachlich messbarer Kompetenzentwicklungen kann und muss zukunftig die Tragfahigkeit eines solchen Ansatzes nachweisen.