FOR 2305: Discursivizations of the New. Tradition and Innovation in Medieval and Early Modern Texts and Pictures
FOR 2305: Discursivizations of the New. Tradition and Innovation in Medieval and Early Modern Texts and Pictures
批准号:
265293505
负责人:
金额:
$0.0万
依托单位:
依托单位国家:
德国
项目类别:
Research Units
财政年份:
2016
资助国家:
德国
项目状态:
已结题
起止时间:
2015-12-31 至 2022-12-31
中文摘要
Bruno Latour(1997)zufolge stelt das Denken in scharf gezeichneten Dichotomien wie Natur/Kultur oder Körper/Technik ein constituierendes Merkmal der Moderne dar,ungeachtet der Tatsache,dass präzise diese kategorischen Unterscheidungen auf der Ebene der Phänomene - die Latour als Hybrid fast-nicht greifen.现代的基础是拉图尔,其终点是“净化”。现代社会需要的是对时代特征的理解,而对一个更好的理解则是:从“替代”到“新”的理解和理解。在批判性分析和拉图尔分析中,“净化”概念的“替代”和“新”类别(dass 'alt' und 'neu' genau solche Kategorien der 'Purifikation' sind),将其置于现象的典型性之上--而不是作为一个整体--以确定具体的概念。在欧洲中部地区和新欧洲的文本中,历史的发展是一种特殊的解释,趋势是加强对文本的相互理解,而不是对旧欧洲和新欧洲的批评。Die appropriateschagenTeilprojekte setzen es sich somit zum gemeinsamen Ziel,Kategorien für Konzeptualisierungen und Schursivierungen von Neuem zu erarbeiten.我们需要一种新的文化动力学理论来反对连续性和布鲁赫的韦尔登。它是一种基础、认识论、社会学或文化学的新形式,是一种具有最佳文本和最佳信息的复杂形式。本发明是一种创新,因此刺激性试验可用于修复、恢复和再适应性试验。新国王将在我们的历史上留下深刻的印象,这是一个新的和旧的时代。错误韦尔登在jedem秋天soll一个epistemologische Neuperspektivierung von scherungs- und Novationsprozessen sowie ein differenzierteres Verständnis fundamentaler Probleme der Epochisierung。
英文摘要
Bruno Latour (1997) zufolge stellt das Denken in scharf gezeichneten Dichotomien wie Natur/Kultur oder Körper/Technik ein konstituierendes Merkmal der Moderne dar, ungeachtet der Tatsache, dass präzise diese kategorischen Unterscheidungen auf der Ebene der Phänomene - die Latour als Hybride fasst - nicht greifen. Diese Grundlagenfiktion der Moderne belegt Latour mit dem Terminus der 'Purifikation'. Damit etabliert die Moderne zugleich ihr spezifisches Verständnis von Zeitlichkeit, das von einem weiteren scharfen Gegensatz gekennzeichnet ist: jenem von Vergangenheit und Gegenwart, von 'alt' und 'neu'. In kritischer Anlehnung an Latours Ansatz will das hier vorgeschlagene Verbundprojekt zeigen, dass 'alt' und 'neu' genau solche Kategorien der 'Purifikation' sind (die sich in diesem Fall als diachronische Dichotomisierung gibt), während sich auf der Phänomenebene beides typischerweise - und eben nicht als Ausnahme - in bestimmten Konstellationen je spezifisch verbindet. Den zentralen Gegenstand bilden dabei europäische Texte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, deren historisch je spezifisch ausgeprägte Traditionsgebundenheit und deren Tendenz zur intensiven Nutzung intertextueller Verfahren eine kritische Untersuchung komplexer, nicht-dichotomischer Verschränkungen von vermeintlich Altem und vermeintlich Neuem herausfordert. Die hier vorgeschlagenen Teilprojekte setzen es sich somit zum gemeinsamen Ziel, Kategorien für Konzeptualisierungen und Diskursivierungen von Neuem zu erarbeiten. Dabei soll eine Neubestimmung kultureller Dynamiken jenseits der theoretischen Opposition von Kontinuität und Bruch erreicht werden. Ausgangspunkt ist der Befund, dass epistemisch, sozial oder kulturell Neues oftmals in komplexer Weise mit bestehenden Text- und Gattungsformationen verkoppelt wurde. Damit sind Invention, Novation sowie die Verarbeitung von Irritation stets gebunden an Prozesse der Renovation, Restauration und Rekonzeptualisierung. Das Konzept des Neuen wird in unserem Ansatz strikt historisiert, um unterschiedliche epochale Besetzungen von 'neu' und 'alt' herauszuarbeiten. Erreicht werden soll in jedem Fall eine epistemologische Neuperspektivierung von Tradierungs- und Novationsprozessen sowie ein differenzierteres Verständnis fundamentaler Probleme der Epochisierung.
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