"Daz in swindelt in den sinnen..." Die Poetik der Perspektive bei Heinrich Wittenwiler und Giovanni Boccaccio
"Daz in swindelt in den sinnen..." Die Poetik der Perspektive bei Heinrich Wittenwiler und Giovanni Boccaccio
批准号:
5356435
负责人:
Dr. Corinna Laude
金额:
$0.0万
依托单位国家:
德国
项目类别:
Publication Grants
财政年份:
2001
资助国家:
德国
项目状态:
已结题
起止时间:
2000-12-31 至 2001-12-31
中文摘要
海因里希·维滕维勒的《指环》(1400年出版)在一场灾难结束时被摧毁。在一个传统的文学作品中,研究是最重要的,"戒指"在早期的文学作品中是最重要的,它是一个东方和生命的象征。通过对《指环》的技术分析,我们可以看出,《指环》是一首具有前瞻性的诗歌,它对所有的艺术和创作都有着重要的意义。马克在德国的语言中也是独一无二的,所以在意大利的弗鲁人文主义中开始了一种诗学原则,这种原则在薄伽丘50年的《十日谈》中就已经存在。在《透视诗学》中,对中西方二元理论的定位也体现了对世界的理解和对秩序的象征性表达的时代特征,体现了文艺复兴时期的艺术、理论和哲学的巨大落差。他们的目的是要寻求主体的"自我提升",使他们能够在上帝的话语中找到自己的目标,在世界上找到自己的目标。在文学自主性的研究中,方言也有一个"自我超越"的问题。
英文摘要
Heinrich Wittenwilers "Ring" (entstanden um 1400) erzählt die schwankhafte Hochzeitsgeschichte eines närrischen Bauernpaares, die in einer Katastrophe endet. Darin eingeflochten sind vielerlei Versatzstücke aus der Tradition didaktischer Dichtung, was die Forschung meist veranlasst hat, den "Ring" in den breiten Strom spätmittelalterlicher Literatur zu stellen, die um Orientierung und Lebenslehre bemüht ist. Die vorliegende Studie kommt zu einem anderen Ergebnis, denn bei der Analyse des erzähltechnischen Verfahrens lässt sich beobachten, dass im "Ring" eine Poetik der Perspektive waltet, die alle Eindeutigkeit und Sinnstiftung verweigert. Mag dies im spätmittelalterlichen deutschen Sprachraum auch singulär sein, so begegnen ähnliche poetologische Prinzipien im italienischen Frühhumanismus, insbesondere in Boccaccios rund 50 Jahre älterem "Decameron". In dieser Poetik der Perspektive, die die Positionen der gelehrten Dichtungstheorien sowohl des Mittelalters als auch des Frühhumanismus übersteigt, manifestieren sich zeitspezifische Probleme der Konzeptionalisierung von Welt und der symbolischen Repräsentation von Ordnungsentwürfen, die gleichfalls in der bildenden Kunst der Frührenaissance, in ihrem Theorie-Diskurs und in der Philosophie zu beobachten sind. Überdies dokumentiert sie einen Anspruch auf die schöpferische "Selbstbehauptung" des Subjekts gegenüber einem undurchschaubar gewordenen Gott und einer kontingenten Welt, der z.B. in der Forderung nach literarischer Autonomie laut wird, um gleichzeitig auch die Dialektik einer solchen "Selbstbehauptung" zu beleuchten.
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