Wirksamkeit und Nutzen bei der Priorisierung medizinischer Leistungen
Wirksamkeit und Nutzen bei der Priorisierung medizinischer Leistungen
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优先医疗服务的有效性和实用性
DOI:
10.1007/978-3-642-35448-9_3
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发表时间:
2013
期刊:
影响因子:
--
通讯作者:
Schöne-Seifert
中科院分区:
文献类型:
--
作者:
Friedrich;Schöne-Seifert
Für eine Priorisierung medizinischer Leistungen, in der auch eine Posteriorisierung in Gestalt einer Leistungsbegrenzung mitgedacht ist, stellt der potentielle Nutzen dieser Leistungen das zentrale Kriterium dar. In keinem patientendienlichen und solidarisch finanzierten Gesundheitssystem sollten, so Raspe, Leistungen erbracht werden,„die nicht wirksam, nicht wenigstens grenzwertig nützlich oder die mit unangemessenen Risiken verbunden sind “(Raspe, in diesem Band, S. 9). Darüber kann es keine grundsätzlichen Kontroversen geben. Dennoch sieht die medizinische Praxis anders aus. Dies hängt ua mit begrifflichen Problemen zusammen, denen Raspe sich in seinem Beitrag zuwendet. Wir wollen diese uns im Ganzen überaus einleuchtenden Ausführungen lediglich in einigen kleineren Aspekten kommentieren, sei es kritisch oder ergänzend. Unsere erste Kritik richtet sich gegen Heiner Raspes Verständnis des begrifflichen Verhältnisses von Wirksamkeit und Nutzen. Der erstgenannte Begriff steht nach gängigem und von Raspe geteiltem Verständnis für die (in der Regel statistisch) nachgewiesene Eigenschaft einer Intervention, bestimmte medizinisch erwünschte Kausaleffekte zu haben. 1 Wirksamkeit ist ein 3-stelliges Prädikat:(1) eine Intervention (etwa: eine Medikation) ist (2) wirksam bei bestimmten Gruppen von Patienten (etwa: der Mehrheit der [getesteten] Erwachsenen) kraft eines (3) bestimmten erwünschten Kausaleffekts (etwa: Minderung bestehender Kopfschmerzen). Im Alltagssprachgebrauch wird diese Struktur nicht immer vollständig expliziert; die Rede von einer wirksamen Schmerztablette lässt offen, mit welcher Wahrscheinlichkeit die Wirkung bei welchen Patientengruppen eintritt, sondern signalisiert nur, dass dies signifikant stark und häufig der Fall sei. 2 Noch bemerkenswerter ist jedoch, dass das dritte Relatum, die Zielgröße des erwünschten Effekts, im vermeintlichen, aber nicht unbedingt im tatsächlichen Dienst des (statistischen) Patientenwohls steht. Diese mögliche Diskrepanz hängt an der klinischen Relevanz oder Irrelevanz der sogenannten Surrogatparameter, anhand derer Wirksamkeit getestet wird. Eine onkologische Therapie etwa kann in der Ver-1 Raspe schreibt:„Mit ‚Wirksamkeit ‘wird im Folgenden die nachgewiesene Eigenschaft einer mehr oder weniger komplexen Behandlungsmethode bezeichnet, Ursache positiv bewerteter ‚Wirkungen ‘an Probanden und Patienten gewesen zu sein."(Raspe, in diesem Band, S. 15). Nach üblichem Verständnis steckt die Kausalitätsannahme allerdings bereits im Begriff der Wirkung–im Gegensatz zum ‚Effekt ‘oder ‚Ereignis ‘, das mit der vermeintlichen Ursache auch bloß korreliert sein kann. Hervorgehoben werden müsste ggf.‚positiv ‘.
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DOI:
10.1007/bf03188959
发表时间:
1996
期刊:
Zeitschrift für die gesamte Versicherungswissenschaft
影响因子:
--
作者:
F. Porzsolt
通讯作者:
F. Porzsolt
DOI:
--
发表时间:
2014
期刊:
影响因子:
--
作者:
A. J. Culyer
通讯作者:
A. J. Culyer
DOI:
10.1007/978-3-642-35448-9_2
发表时间:
2013
期刊:
影响因子:
--
作者:
通讯作者:
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DOI:
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发表时间:
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期刊:
影响因子:
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作者:
D. Conway;A. McMahon;Katrina M. Smith;John C. Taylor;P. McKinney
通讯作者:
P. McKinney