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Untersuchung tetraedrisch koordinierter Festkörper mit ultrahochauflösender Transmissionselektronenmikroskopie am Ernst Ruska-Centrum Jülich

Untersuchung tetraedrisch koordinierter Festkörper mit ultrahochauflösender Transmissionselektronenmikroskopie am Ernst Ruska-Centrum Jülich
在 Ernst Ruska-Centrum Jülich 使用超高分辨率透射电子显微镜研究四面体配位固体
批准号:
35859099
负责人:
Professor Dr. Werner Mader
金额:
$0.0万
依托单位国家:
德国
项目类别:
Research Grants
财政年份:
2006
资助国家:
德国
项目状态:
已结题
起止时间:
2005-12-31 至 2006-12-31

项目摘要

项目成果

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Mit den ultrahochauflösenden Transmissionselektronenmikroskopen neuester Generation, wie sie am Ernst Ruska-Centrum des FZ Jülich nun zur Verfügung stehen, sollte es möglich sein, die technologisch eminent wichtige Klasse von Verbindungen mit tetraederisch koordinierten Baueinheiten wie z.B. Zinkoxid, Galliumnitrid und Siliciumnitrid atomar aufgelöst abzubilden. Damit können beispielsweise die absolute Orientierung von Kristallen oder Domänen bestimmt oder alle Atomsäulen, auch die von leichten Elementen, an Grenzflächen und Kristalldefekten wie Versetzungen hoch genau lokalisiert werden. (i) Als Machbarkeitsstudie soll ß-Si3N4 in Richtung der c-Achse atomar aufgelöst abgebildet werden, in der, in Projektion, Si und N einen Abstand von 0.945 Ä haben. In einer Diplomarbeit haben wir diese Fragestellung mit unserem Elektronenmikroskop der Vorgänger-Generation mit einer Auflösung von 1.2 A untersucht, und es ist nicht möglich, wie in einer vergleichbaren Untersuchung am National Center for Electron Microscopy in Berkeley ausgesagt wird, die Si-N-Atomabstände aufzulösen. Das Thema ist bestens als deutlicher Hinweis geeignet, Vorsicht im Umgang mit allzu „optimistischen Aussagen über Auflösungsgrenzen walten zu lassen. (ii) In Zinkoxid mit Zusätzen von höherwertigen Metallionen bilden sich Inversionsdomänen, deren Entstehung noch nicht aufgeklärt ist. Das Ziel dieses Themas ist die Bestimmung aller Atompositionen, auch die der Sauerstoffatome, an den Grenzflächen zwischen zwei Inversionsdomänen, um die Relaxationen und Atomabstände im Gitter möglichst genau auszumessen. In den Ergebnissen einer Voruntersuchung mit dem ersten öffhungsfehlerkorrigierten Elektronenmikroskop in Jülich zeichnet sich die Machbarkeit dieses Themas ab. Beantragt werden Sachmittel, anteilig für die Materialherstellung und Präparation für die TEM, für die Fahrten an das FZ Jülich und für die Betreuung/Hilfestellung durch die Mitarbeiter am ER-C.
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