课题基金 / 基金详情

Vom inszenierten Konsens zum systematisierten Konflikt. Die engl.-frz. Beziehungen und ihre Wahrnehmung im Wandel an der Wende vom Hoch- zum Spätmittelalter

Vom inszenierten Konsens zum systematisierten Konflikt. Die engl.-frz. Beziehungen und ihre Wahrnehmung im Wandel an der Wende vom Hoch- zum Spätmittelalter
从阶段性共识到系统性冲突。
批准号:
5374964
负责人:
Professor Dr. Klaus van Eickels
金额:
$0.0万
依托单位国家:
德国
项目类别:
Publication Grants
财政年份:
2002
资助国家:
德国
项目状态:
已结题
起止时间:
2001-12-31 至 2002-12-31

项目摘要

项目成果

Professor Dr. Klaus van Eickels的其他基金

相关文献

中文摘要
翻译
点击翻译按钮获取中文摘要
英文摘要
"Freundschaft" und "Lebenstreue" bestimmten als komplementäre Konzepte reziproker Bindung die symbolische Kommunikation der Herrscher Westeuropas im Hochmittelalter. Sie ermöglichten es, das Verhältnis des englischen zum französischen Königtum als "Gleichrangigkeit in der Unterordnung" zu inszenieren, ohne die Zugehörigkeit des englischen Festlandsbesitzes zum regnum Francorum infrage zu stellen. Erst um 12oo verengte die Systematisierung des Rechtsdenkens den Deutungsspielraum der tradierten Diskurse und Rituale, der es bis zu diesem Zeitpunkt beiden Königen erlaubt hatte, erzielten Konsens so dazustellen, daß ihre Ehre gewahrt blieb. Der Versuch, 1259 im Vertrag von Paris die aus dem 12. Jahrhundert überkommenen Elemente in den juristischen Kategorien des 13. Jahrhunderts zu erfassen, mußte daher scheitern. Am Beispiel der englisch-französischen Beziehungen wird verdeutlicht, wie Freundschaft und Lehnsherrschaft einander als Deutungsmuster personaler Bindungen ergänzten, welche Rolle Gesten physischer Intimität und maskuliner Dominanz in der öffentlichen Kommunikation spielten und in welchem Maße die Wahrung der Ehre als handlungsleitendes Motiv Entscheidungen und Verhaltensweisen mittelalterlicher Herrscher konsistent zu erklären vermag. Stuttgart: Thorbecke 2002 (Mittelalter-Forschungen 10)
期刊论文(0)
专著(0)
科研奖励(0)
会议论文