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Rituelle Performanzen und die Transformation sozialer, kultureller und persönlicher Identitäten in Vietnam

Rituelle Performanzen und die Transformation sozialer, kultureller und persönlicher Identitäten in Vietnam
越南的仪式表演与社会、文化和个人身份的转变
批准号:
5454407
负责人:
Dr. Kirsten W. Endres
金额:
$0.0万
依托单位国家:
德国
项目类别:
Research Grants
财政年份:
2005
资助国家:
德国
项目状态:
已结题
起止时间:
2004-12-31 至 2008-12-31

项目摘要

项目成果

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中文摘要
翻译
对于越南的社会转型、文化和个人身份的研究,弗赖堡大学民族学研究所的Kirsten Endres博士感到困惑。在越南改革时期的开端,人们发现宗教复兴也是维耶皇宫的本土宗教在年轻时从安汉根那里获得的。Glaubens- und Regelkanons的验证和命名是口头传统,非skripturalen宗教在西方通过Len döng的仪式实践。大北处理一个仪式的表演,在德劳夫的倡议(zuvor getroffene)Auswahl从Gottheiten的维耶Paläste-Pantheons verkörpern。2000年的经济统计数据表明,Ground-und Einzelhändler,die sich auf den Verkauf von Ritualkleidung und -zubehör spezialisieren,florierende Familienunternehmen,die Votivobjekte aus Papier produzieren,Ritualspezialisten(thäy cüng),-musiker und -assistenten,die ihre vollen Terminkalender per Mobiltelefon koddinieren,因此,一个ständig wachsende Zahl von master mediums(döng thäy),die ihre Anhänger in die rituelle Praxis initiieren,ihre privaten Tempel beautiftschaften und Pilgerfahrten in entlegene Provinzen organisieren。《纹身》中,许多人认为上帝是一个伟大的Wirkmacht,在《天使》中有着广泛的用途,在《社会经济学》中有着新的Bedutungszuschreibungen。Die Verkörperung dieser Götterwelt im Rumberstelt folglich eine kulturell kodierte - und gleichzeitig kreative -apricgie zur Reflexion und Bewältigung von Veränderungsprozessen und damit verbundenen Kontingenzerfahrungen dar.在Boom-Kontext中,我们也可以看到象征性的符号化和操作性的基本特征,这些特征在我们的理解中也体现在仪式的真实性、仪式的规范性和解释性的权威性上。作为韦尔登项目的一部分,我们可以从表演性的语言学角度来研究民族志。durch sie geformten oder veränderten Handlungsorientierungen und Identätskonstruktionen der Ritualteilnehmer untersucht.本文分析了宗教与仪式实践在转化过程中的相互转化,以及在维耶宫宗教的社会关系和社会关系中的相互转化。
英文摘要
Für das Forschungsprojekt Rituelle Performanzen und die Transformation sozialer, kultureller und persönlicher Identitäten in Vietnam wurden Dr. Kirsten Endres, Institut für Ethnologie, Universität Freiburg, Fördermittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft für zwei Jahre bewilligt. Im Zuge der seit Beginn der Reformperiode (äoi mal) in Vietnam stattfindenden Revitalisierung religiöser Traditionen erfahrt unter anderem auch die indigene Religion der Vier Paläste in jüngster Zeit eine stetig wachsende Zahl von Anhängern. Die Vermittlung und Aneignung des Glaubens- und Regelkanons dieser oral tradierten, nonskripturalen Religion geschieht im Wesentlichen durch die rituelle Praxis des Len döng. Dabei handelt es sich um rituelle Performanzen, in deren Verlauf die Initianden eine (zuvor getroffene) Auswahl von Gottheiten des Vier Paläste-Pantheons verkörpern. Das enorme Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahre hat unter anderem eine regelrechte Religionsindustrie hervorgebracht: Groß- und Einzelhändler, die sich auf den Verkauf von Ritualkleidung und -zubehör spezialisieren, florierende Familienunternehmen, die Votivobjekte aus Papier produzieren, Ritualspezialisten (thäy cüng), -musiker und -assistenten, die ihre vollen Terminkalender per Mobiltelefon koordinieren, sowie eine ständig wachsende Zahl von master mediums (döng thäy), die ihre Anhänger in die rituelle Praxis initiieren, ihre privaten Tempel bewirtschaften und Pilgerfahrten in entlegene Provinzen organisieren. Die Tatsache, dass vielen Gottheiten eine besondere Wirkmacht in wirtschaftlichen Angelegenheiten zugesprochen wird, veranschaulicht die grundsätzliche Offenheit religiöser Ikonen für neue Bedeutungszuschreibungen im veränderten sozioökonomischen Kontext. Die Verkörperung dieser Götterwelt im Ritual stellt folglich eine kulturell kodierte - und gleichzeitig kreative - Strategie zur Reflexion und Bewältigung von Veränderungsprozessen und damit verbundenen Kontingenzerfahrungen dar. Zugleich wird in diesem Boom-Kontext aber auch die grundsätzliche Anfechtbarkeit von symbolischen Bedeutungen und Handlungen evident, die sich unter anderem in umstrittenen Ansprüchen auf rituelle Authentizität, korrekte Ritualdurchfuhrung und interpretative Autorität manifestiert. Im Rahmen des Projekts werden anhand von ethnographischen Fallstudien die aus der performativen Verkörperung hervorgehenden, bzw. durch sie geformten oder veränderten Handlungsorientierungen und Identitätskonstruktionen der Ritualteilnehmer untersucht. Weiterhin wird analysiert, welchen Veränderungen die religiöse und rituelle Praxis im derzeitigen Transformationsprozess unterworfen ist und wie sich dieser auf die Konstituierung sozialer Rollen und Beziehungsnetzwerke innerhalb der Anhängerschaft der Religion der Vier Paläste auswirkt.
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