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Text, Bild, Performanz: Wandel und Ambivalenz kultureller Ordnungen in kolonialen Kontaktzonen (Provincia de Charcas und Philippinen, 17. - 18. Jahrhundert)

Text, Bild, Performanz: Wandel und Ambivalenz kultureller Ordnungen in kolonialen Kontaktzonen (Provincia de Charcas und Philippinen, 17. - 18. Jahrhundert)
文本、图像、表演:殖民接触区文化秩序的变化和矛盾(查卡斯省和菲律宾,17 - 18 世纪)
批准号:
77288511
负责人:
Dr. Astrid Windus
金额:
$0.0万
依托单位国家:
德国
项目类别:
Independent Junior Research Groups
财政年份:
2009
资助国家:
德国
项目状态:
已结题
起止时间:
2008-12-31 至 2016-12-31

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项目成果

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Das Projekt geht den Aushandlungsprozessen kultureller Ordnungen1 nach, wie sie im Zuge der Konstituierung europäisch-christlicher Herrschaft während des 17. und 18. Jahrhunderts in der Audiencia de Charcas2 und den Tagalog-Provinzen3 zwischen Europäern, Indigenen und Mestizen stattfanden. Ihm liegt die These zugrunde, dass innerhalb dieser Transformationsprozesse von allen beteiligten Akteuren sprachliche, visuelle und performative Handlungsräume genutzt wurden, um im Zusammenhang kolonialer Herrschaftsverhältnisse neue kulturelle Ordnungen und Bedeutungssysteme auszuhandeln. Repräsentationen dieser Aushandlungen finden sich in regional fokussierten Texten zur Christianisierung und politischen Normierung ebenso wie in religiösen und weltlichen Praxisformen (Rituale, Zeremonien, Feste) oder Visualisierungen bzw. Verräumlichungen religiöser und weltlicher Ordnung in Bildern (Malerei, Skulptur), Architektur, Kleidung, Kult- und Gebrauchsgegenständen. Diese Repräsentationsformen bilden die Untersuchungsgrundlage für die vier Teilprojekte des Gesamtvorhabens, die Aspekte der Gesamtthematik anhand regionaler Fallbeispiele in städtischen und ländlichen Räumen untersuchen. Die medialen Ebenen der Bedeutungsproduktion werden dabei im Hinblick auf ihr Zusammenwirken analysiert. Die interdisziplinäre und komparatistische Konzeption des Vorhabens zielt darauf ab, die Ergebnisse über ihre regionale Verankerung hinaus für die kulturwissenschaftliche Theoriebildung nutzbar zu machen. So soll der Vergleich zweier Kontaktzonen4, die sich aufgrund ihres historisch-geographischen Kontextes, ihrer Bevölkerungsstruktur und ihrer Bedeutung für das spanische Kolonialreich erheblich voneinander unterschieden, allgemeine Aussagen zu den Mechanismen transkultureller Kommunikation unter kolonialen Bedingungen ermöglichen.
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Von Geistern, die zu Hexen wurden: Transreligiöser Kulturkontakt mit dem Bösen in der spanisch-katholischen Mission auf den Philippinen
鬼魂变成女巫:菲律宾西班牙天主教传教团与邪恶的跨宗教文化接触
DOI: 10.7788/saeculum-2014-0104
发表时间: 2014
期刊: Saeculum
影响因子: 0.1
作者: [Imke Rath]
通讯作者: Imke Rath
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