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Geschwindigkeitsmodulation kortikaler Areale bei retinal und extraretinal gesteuerten Augenfolgebewegungen schizophrener Patienten im Vergleich zu Normalprobanden

Geschwindigkeitsmodulation kortikaler Areale bei retinal und extraretinal gesteuerten Augenfolgebewegungen schizophrener Patienten im Vergleich zu Normalprobanden
与正常受试者相比,精神分裂症患者视网膜和视网膜外受控眼球运动期间皮质区域的速度调节
批准号:
81142410
负责人:
Privatdozent Dr. Matthias Nagel
金额:
$0.0万
依托单位:
依托单位国家:
德国
项目类别:
Research Grants
财政年份:
2008
资助国家:
德国
项目状态:
已结题
起止时间:
2007-12-31 至 2010-12-31

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项目成果

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Langsame Augenfolgebewegungen (AFB) ermöglichen es, ein sich bewegendes Blickziel auf der Retina stabil abzubilden. Die foveale Objektstabilisation (Fovea = Stelle des schärfsten Sehens) während der AFB wird durch eine Minimierung der retinalen Bildverschiebung gewährleistet, d. h. die Differenz zwischen Blickziel- und Augengeschwindigkeit soll möglichst klein sein. Darüber hinaus stellt die retinale Bildverschiebung den retinalen Stimulus für die Generierung einer AFB dar. Überschreitet der retinale Positionsfehler einen bestimmten Wert, erfolgen kompensatorische Aufholsakkaden. Neben diesen retinalen Mechanismen erfolgt die Kontrolle der AFB auch durch extraretinale Faktoren. Extraretinale Informationen beinhalten Prozesse wie die Efferenzkopie (interne Repräsentation des motorischen Signals), Aufmerksamkeit, Prädiktion und das räumliche Arbeitsgedächtnis. Bei etwa der Hälfte aller schizophrenen Patienten lässt sich eine Störung der AFB beobachten. Die Patienten zeigen im Vergleich zu Normalprobanden eine reduzierte AFB-Geschwindigkeit und vermehrt Aufholsakkaden. In vorigen Studien konnten wir bei Patienten während der Ausführung von AFB mit Hilfe funktioneller Kernspintomographie (fMRT) einerseits okulomotorische Areale mit verminderten Aktivierungen zeigen, andererseits aber auch stärkere Aktivierungen, als Ausdruck kompensatorischer Prozesse identifizieren. Bisher gelang es jedoch nicht, geschwindigkeitsabhängige retinale und extraretinal Prozesse zu differenzieren. Die Störung der AFB ist bei einem großen Teil erkrankter Patienten aber auch bei nicht erkrankten Familienangehörigen nachweisbar, und erscheint somit zumindest zum Teil genetisch determiniert. In dem beantragten Projekt möchten wir mit Hilfe der ereigniskorrelierten (event related) funktionellen Kernspintomographie die retinalen und extraretinalen Mechanismen der Störung der AFB bei schizophrenen Patienten unter Berücksichtigung verschiedener Stimulusgeschwindigkeiten untersuchen. Darüber hinaus möchten wir mittels eines Kandidatenansatzes eine Assoziationsuntersuchung des AFB-gain mit dem Val66Met Polymorphismus des BDNF-Gens durchführen.
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